Haarausfall durch Denguefieber?

Nachdem mich unabhängig von einander zwei Patienten per email gefragt haben ob ihr Haarausfall durch Denguefieber verursacht sein könnte bin ich als Tropenmediziner hellhörig geworden. Eigentlich hab ich noch nie im Zusammenhang mit Denguefieber von diesem Symptom gelesen oder gehört. Also musste eine Recherche in der Fachliteratur folgen:

 

 

Im dicksten aller tropemedizinischen Bücher ("Manson"): nichts

In Wikipedia (ich gebe es zu, oft eine gute Quelle!): nichts

Im umfangreichsten medizinischen Internetportal ("up to date"): nichts

 

Ich war aber noch nicht ganz zufrieden und habe Dr. Google (Keywords: hair loss, dengue) befragt und siehe da: in einigen Foren berichten Patienten über diffusen Haarausfall nach einer Denguefieberinfektion.

 

Habe als letzte Quelle seriöser medizinischer Literatur in pubmed gesucht und da wurde ich endlich fündig: in einer brasilianischen prospektiven Studie hatten 15% der Erkrankten einen klinisch verifizierbaren Haarausfall. Interessanterweise die meisten erst im zweiten Monat nach der Erkrankung. Wahrscheinlich ist das der Grund warum in den meisten Studien der Haarausfall schlicht übersehen wurde.

Recht wenig findet man über die wohl brennendeste Frage der Betroffenen: werden die Haare wieder nachwachsen? Es scheint hier wohl auch Fälle zu geben wo der Haarverlust bleibend ist, in den meisten Fällen aber kommt es nach einigen Monaten zu einer Rückkehr der Haarpracht.

 

PS: Da ich momentan Daten zu dem Thema sammle, bitte ich Betroffene möglichst genau den zeitlichen Ablauf des Haarausfalles hier anzugeben: z.B: "Am 5.6.15 erkrankte ich an Denguefieber und genau 6 Wochen danach fiel mir der Haarausfall auf. 6 Monate nach der Erkrankung hatte ich wieder normales Haar"

 

DANKE!

 

 

 Autor: Marton Szell

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Kommentare: 170
  • #1

    Sabine (Sonntag, 12 Januar 2014 09:28)

    Gut, dass ich das jetzt lese. Hatte nämlich auch eine Dengue-Fieber-Infektion vor 2-3 Monaten und momentan extremen Haarausfall...

  • #2

    Dr. Marton Széll (Sonntag, 12 Januar 2014 16:29)

    Dann wünsche ich ihnen ein rasches Nachwachsen ihrer Haare! ;-)

  • #3

    Julia (Mittwoch, 15 Januar 2014 23:19)

    Ich habe das gleiche Problem nachdem ich mich im September nix dengue angesteckt habe. Leider verliere ich immer noch viele Haare. Steht irgendwo wann das wieder aufhört?

  • #4

    Annette (Samstag, 01 Februar 2014 11:02)

    Mir geht es gerade genau so: Hatte Dengue im November, jetzt fallen die Haare aus. Gibt es irgendetwas, was man dagegen unternehmen kann?

  • #5

    Dr. Marton Széll (Samstag, 01 Februar 2014 13:34)

    Leider ist nichts darüber bekannt ob es etwas gibt was den Haarausfall stoppen könnte. Ich würde mich aber sehr freuen wenn die Betroffenen in einigen Monaten hier nochmals posten würden wie es den Haaren inzwischen geht. DANKE!

  • #6

    Nadine (Samstag, 15 Februar 2014 09:50)

    Ich leide seit einem Jahr an Fieber unklarer Ursache und leide auch an Haarausfall. Besonders an den Schläfenregionen..

  • #7

    Michèle (Dienstag, 18 Februar 2014 19:34)

    Ich habe das gleiche Problem, hatte Ende Oktober Denguefieber mit allem drum und dran. Verliere seit ca. 3 Wochen auch sehr viele Haare und hoffe, dass es bald besser wird!

  • #8

    mathias (Mittwoch, 26 Februar 2014 09:12)

    ich kann mich nur anschliessen, hatte Mitte November in Indien Dengue bekommen und leide seit mitte Januar unter vermehrtem Haarausfall....kämpfe seit ein paar Wochen mit Haarwassern vom Friseur - leider bislang ohne Erfolg.....

  • #9

    Sabine (Mittwoch, 26 Februar 2014 15:34)

    Meine Haare wachsen jetzt wieder nach.
    Hab mir die Haare kurz schneiden lassen, damit es nicht so auffällt.
    Nehme ein Präparat das heißt pantovigar und zusätzlich noch einmal in der Woche Zink.
    Ob es daran liegt kann ich nicht sagen. Der Haarausfall hat zumindest aufgehört und die neuen Haare sind jetzt schon ca. 1cm lang.

  • #10

    Marie (Montag, 17 März 2014 01:41)

    Ich habe im Dezember 2013 auch eine Dengue-Infektion in Indonesien gehabt. Nun habe ich seit Mitte Februar extremen Haarausfall, wobei ich mittlerweile das Gefühl habe, dass es nachlässt. (Meine Haar sind jedoch mittlerweile sehr ausgedünnt...)

  • #11

    sophie (Mittwoch, 09 April 2014 11:33)

    Ich hatte Dengue Mitte Dezember 2014 und habe nun schon seit Anfang Januar extremen Haarausfall. Mein Friseur war geschockt. Die Haare sind nun schon richtig dünn geworden. Bisher lässt es trotz Biotin und Zink Präperate und spezielle Shampoos noch nicht nach. Wie lange dauert das noch? Wäre super wenn die Betroffenen sich in ein paar Monaten noch mal melden würden, damit man mal weiss wie lange so etwas dauern kann. Ich bekomme langsam echt Panik. DANKE!

  • #12

    Gerlinde (Montag, 14 April 2014 17:12)

    Ich leve in der Dom.Rep. und hatt im Dez.2013 Dengue. Mitte Februar begann starker Haarausfall der bis heute anhaelt. Ich hab unter dem immer duenner werdenden Deckhaar an beiden Seiten schon kahle Stellen. Ich nehme Pillen (DUCRAY Anacaps) seit 2 Monaten und Ampullen fuer die Kopfhaut. Noch keine Besserung zu sehen, ich bin total verzweifelt. Wie lange kann sowas dauern???

  • #13

    Franziska (Dienstag, 15 April 2014 00:05)

    Hallo ihr Lieben!
    Ich hatte im Oktober 2011 Dengue und danach im Februar/März starken Haarausfall! Es hat bei mir also gut 2 Monate gedauert, aber es sind alle wieder nachgewachsen! Ich hab damals auch eine Haaranalyse und Blutuntersuchung machen lassen, um andere Ursache auszuschließen, da man erst vermutet hatte, es lege an meiner kranken Schilddrüse etc!
    Da wurde nichts gefunden, daher vermutet, dass es am Dengue liegt! Allerdings kann das im Zusammenhang mit sämtlichen fieberhaften Erkrankungen auftreten und es liegt wohl an der Höhe des Fiebers (bei Dengue in der Regel konstant sehr hoch über 38,5 und je höher das Fieber desto schädlicher für die Haare) und der Empfindlichkeit der Patienten! Hatte danach nämlich eine fieberhafte Grippe, bei der mir nach 2-3 Monaten das gleiche passiert ist!
    Eine Freundin hatte auch Dengue und andere fieberhafte Erkrankungen und keine Probleme mit Haarausfall, vermutlich sind ihre Haare robuster!

    Zur Behandlung: ich würde mal behaupten, dass man da rückwirkend nichts mehr ändern kann mit irgendwelchen Haarmitteln oder Vitaminpräparaten, weil die schädigende Auslösung ja das Fieber an sich war! Und auch die Dauer des Haarausfalls ist denke ich nicht beeinflussbar und je nach Person sowieso unterschiedlich! Aber es schadet sicher nicht, die Haare jetzt noch behutsamer zu pflegen und möglichst naturbelassene Und milde Reinigungsprodukte zu verwenden! Ausserdem nicht zu oft haare waschen und nicht zu heiss föhnen und alles vermeiden was die haare zusätzlich reizen könnte! Und es schadet sicher nichts, Zink oder andere wachstumsfördernde Produkte zu nehmen, damit die Haare besser wieder nachwachsen! Wobei ich glaube, dass es bei mir nichts gebracht hat und es Geldverschwendung

    Viel Glück euch!! :)

  • #14

    Katrin (Sonntag, 06 Juli 2014 17:44)

    Anfang März hatte ich Dengue auf den Philippinen, war zehn Tage stationär und hatte mehrfach Fieberspitzen über 40°C. Ende April/Anfang Mai begann dann starker Haarausfall, der immer noch anhält. Meine Haare sind schon ziemlich ausgedünnt und ich hoffe, dass der Haarausfall bald nachlässt.

  • #15

    johanna (Donnerstag, 10 Juli 2014 05:04)

    Habe im Mai 2014 in Thailand Dengue Fieber bekommen und lag 4 Tage im Krankenhaus, bekam Infusionen und fiebersenkende Tabletten. Leide seit ca. 2 Wochen an extremen Haarausfall. Gehe jetzt nochmal zum Arzt, um andere Ursachen ausschließen zu können. Hoffe sie fallen nicht alle aus...
    Melde mich wieder, wenns Neuigkeiten gibt !

  • #16

    Esat (Montag, 28 Juli 2014 14:29)

    Habe im Mai auf den Philippinen Dengue Fieber bekommen, habe seit 3 Wochen Haarausfall und die Haare sind leider lichter geworden. Ich habe nen Blutprobe nehmen lassen und bekomme bald ne Antwort. Hoffe die Haare wachsen wieder nach.

  • #17

    Jenny (Montag, 28 Juli 2014 15:20)

    Ich habe mich Mitte Juni mit Denguefieber in Indonesien infiziert und habe natürlich jetzt Panik, dass auch mir die Haare ausfallen werden, da ich bereits 2-3 Wochen nach der Erkrankung feststellen musste, dass sich an meinen Hand- und Fußfläche bis zu 5 Hautscichten lösen und abfallen. Diese Effekt hat zwar relativ schnell an den Händen aufgehört, meine Füße sehen aber richtig schlimm aus. Hat vielleicht jemand auch diese Erfahrung gemacht?

  • #18

    johanna (Montag, 11 August 2014 07:21)

    konnte das elend nicht mehr mit ansehen, haare abrasiert. sieht aus als würden sie wieder wachsen ...

  • #19

    Julia (Dienstag, 12 August 2014 13:27)

    Ich habe mich Mitte Mai in Thailand mit Dengue infiziert und habe nun auch seit zwei Wochen sehr starken Haarausfall.
    An Jenny: bei mir hat sich zwei Wochen nach Infektion auch die Haut an den Händen komplett abgepellt, danach ging das gleiche mit den füßen los. Das einzige was ich gemacht habe, ist fussbäder damit die haut weich wird und dann immer so viel wie möglich mit einem handtuch abrubbeln.

  • #20

    Gine (Donnerstag, 14 August 2014 21:10)

    hatte Dec. 2012 Dengue, Ende Februar 2015 extremen Haarausfall, bis hin zur täglichen Mütze. Das dauerte über 4 Wochen.(Heul) Täglich 1-2 Tassen frischen Brenesseltee, danach ein Glas frisch gepressten O-Saft und nochmal 4 Wochen Geduld, dann ist alles wieder gut :-)

  • #21

    Petra (Mittwoch, 10 September 2014 20:26)

    Noch ein passender Erfahrungsbericht, wenn auch "nur" fieber- und nicht dengue-bezogen: Im Mai, nach 4 Wochen in Indien, habe ich mir auf dem Heimflug die echte Grippe gefangen und die hat mich so richtig aus den Schuhen gehauen. U. a. 4 Tage Dauerfieber > 39 Grad. Ich kann mich nicht erinnern, mich je so elend gefühlt zu haben. Der Spuk war bald vorbei, aber 2,5 Monate später bekam ich extremsten Haarausfall - durchschnittlich 150-180 aber auch bis zu 500 Haare am Tag. Es ging sehr viel Haarvolumen verloren und eine Zeit lang dachte ich, es endet mit einem Kahlschlag. Insgesamt hielt das ganze etwa 2 Monate an, dann hörte der Spuk so plötzlich auf, wie er begonnen hatte. Heute liege ich bei max 30 Haaren Verlust am Tag und die verlorenen Haare wachsen ganz langsam nach. Also: durchhalten!!!

  • #22

    Dr. Marton Szell (Mittwoch, 10 September 2014 22:10)

    Liebe Petra
    Woher weisst du dass es die Grippe war? Vielleicht war es doch Denguefieber? Die Symptome sind ja recht ähnlich.

  • #23

    Petra (Donnerstag, 11 September 2014 20:45)

    Naja, zu dem Ergebnis kamen die Doktores... aus meiner Sicht war es einfach fies krank :-)

  • #24

    Dr. Marton Szell (Donnerstag, 11 September 2014 20:52)

    Waren die Doctores Infektiologen? Wurde überhaupt auf Dengue getestet? Hast du noch irgendwelche Befunde?
    Wenn ja schau ich sie mir gerne durch.

  • #25

    Klaus (Mittwoch, 17 September 2014 10:28)

    Guten Tag Zusammen,
    hatte 1. Dengue 2008 a.d. Philippinen (Cebu) dann mein 2. Dengue - schwerer Verlauf 2013 auf Lombok. Bis März 2014 fielen mir die Haar aus. Nicht viel aber jeden Tag mehr und mehr. Seit Januar 2014 nehme ich Vitamin B - (Biotin-5mg.) ob es was damit zu tun hat? Der Haaarausfall ist weg-die Hares sind wieder dichter geworden.
    Nochmal Denque möchte ich nicht - auch wenn ich jetzt anscheinend gegen 2 Stämme imun bin. ... welche weiss ich leider nicht.

    Ab Mitte/Ende 2015 soll der Impfstoff von SANOFI auf den Markt kommen. Er wird sehr kontovers diskutiert. Ca. 60% Erfolgsquote.
    Habe zwei Fragen: 1. Ich weiss nicht welchen Dengue-Serotyp ich hatte. Kann dieser noch nach Jahren bestimmet werden? 2. Gibt es geauere Informationen, wo und in welchem Ausmass welcher Serotyp in welchen Ländern auftritt, da ja die Erfolgquote (Wirksamkeit) des vorgestellten Impfstoffes von Sanofi sehr unterschiedlich ist. (Asien: DEN3 und DEN4 - 75%, DEN2-50%, DEN2-35%/ In Südamerika ähnliche Werte in der 3. klinischen Studie)
    Vielen Dank

  • #26

    Dr. Marton Szell (Mittwoch, 17 September 2014 21:30)

    Leider gibt es keine Möglichkeit im Nachhinein herauszufinden welchen Serotyp sie schon gehabt haben. Da inzwischen alle 4 Serotypen weltweit vorkommen können wäre das Resultat auch nicht relevant.

    Bezüglich des Impfstoffes wäre ich nicht so optimistisch.

  • #27

    Klaus (Donnerstag, 18 September 2014 17:00)

    Vielen herzlichen Dank für die Info und Einschätzung in Sachen Impfstoff. Ich hoffe weiterhin, dass es in Kürze einen wirksamen Impfstoff geben wird. Aber wie man sieht gibt es aktuell nicht viele, die daran forschen...

  • #28

    M.B. (Dienstag, 23 September 2014 10:59)

    Ich hatte im Juli 10 Dengue mit hohem Fieber und seit ein paar Wochen extremen Haarausfall. Ich hoffe, dass es sich bald wieder gibt und die Haar gesund nachwachsen.

  • #29

    MB (Dienstag, 23 September 2014 11:13)

    * 10 Tage

    @ Jenny: Dass sich die Haut an den Fußsohlen abgepellt hat, hatte ich auch. Habe es aber bis ich das hier gelesen habe, gar nicht mit der Dengue-Infektion in Verbindung gebracht, da es erst ca. einen Monat später aufgetreten ist.

  • #30

    Natalie D. (Dienstag, 23 September 2014 12:03)

    Ich hatte im Juli 2014 eine Denguefieber-Infektion am Ende meiner Thailandreise (Infektion vermutlich Nordthailand). Nun leide ich seit ein paar Wochen unter starkem Haarausfall. Bin sehr froh, hier ein paar Informationen und Erfahrungsberichte zu finden, die doch recht seriös klingen (kann man von anderen Seiten nicht behaupten).

    Eine Frage: Kann ich mich falls ein potenter Impfstoff auf den Markt kommt damit gegen das Schocksyndrom schützen, falls ich mich in Zukunft mit einem anderen Serotyp infizieren sollte???

    PS: bei mir haben sich auch die Fusssohlen gepellt, lustig, dem hatte ich bisher keine Bedeutung beigemessen :D

  • #31

    klaus (Donnerstag, 25 September 2014 18:02)

    Hallo,
    habe diesen Artikel gefunden.
    "Vor allem aber reduziert der Impfstoff die Zahl der schweren Krankheitsfälle um 88,5 Prozent.........."
    http://www.dw.de/entt%C3%A4uschung-%C3%BCber-dengue-fieber-impfstoff/a-17789738

    Klaus

  • #32

    Amanda (Donnerstag, 02 Oktober 2014 18:28)

    Hallo
    Hatte im Juli 2013 Dengue nach einem Bali Urlaub
    Im September begann dann der extreme Haarausfall , es dauerte ca. 8 Wochen danach stoppte der Haarausfall und meine Haare begannen wieder nachzuwachsen und sind heute dichter als vorher.
    Meine Hautärztin hat mir Biotin verschrieben und Phytocyane Ampullen zu einmassieren .Ich verwende es auch noch immer und ich glaube es hat sehr gut geholfen. ich habe auch Regaine ausprobiert aber das habe ich nicht vertragen.
    Auf jeden Fall ist der Urlaub in solche Länder mit Dengue Fieber für mich zur Zeit tabu. Ich wünsche niemanden diesen Zustand wenn man seine Haare verliert es ist einfach nur schrecklich...

  • #33

    Aike (Donnerstag, 16 Oktober 2014 15:50)

    Hallo Zusammen und danke für alle Aussagen, welche mich sehr beruhigen.
    Ich bekam Mitte Mai 2014 nordwestlich auf Ko(h) Phangan Dengue-Fieber(das 1. Mal) mit Schock(wg Flüssigkeitsmangel und sehr hohem Fieber).
    Ich bekam akut Ende Juli/Anfang August 2014 (2Monate danach) Haarausfall. Habe eigentlich sehr dickes Haar. Mein Haar ist nun noch immer sehr ausgedünnt.
    Ich vermutete neben dem Dengue-Fieber die Medikamente: alle 3-4 Std. 1000mg Paracetamol a 10 Tage!
    Das wirkt doch auch blutverdünnend? Und die Haarwurzeln werden unterversorgt?!
    Wo kann man seine Erfahrungen d.h. die Symptome/Nachwirkungen des Haarausfalls melden, so dass es Möglichkeiten zur Erforschung gibt?
    Ich bin durch die anderen Erfahrungsberichte etwas beruhigt und hoffe wir behalten keinen kühlen Kopf!

  • #34

    Julia (Freitag, 17 Oktober 2014 15:45)

    Hallo liebe Mitleidenden,
    ich hatte Mitte August über meinen Haarausfall berichtet und möchte nun allen, die noch in der Haarausfall Phase stecken oder denen sie noch bevor steht, etwas Mut machen. Es nimmt ein Ende und die Haare wachsen alle wieder nach! Ich hatte 2 Monate sehr starken Haarausfall. Ganz vorüber ist er immer noch nicht, aber bedeutend weniger und die neuen Haaren sind schon am nachwachsen. Ich habe die Zeit über nichts eingenommen, da ich denke, dass die geschädigten Haarwurzeln rückwirkend nicht repariert werden können. Ich kann euch die Haarbürste "Tangle Teezer" empfehlen, die gibt es bei Amazon. Ich benutze sie seit einiger Zeit. Erst war ich auch skeptisch, aber sie ist bedeutend behutsamer zu den Haaren, also gewöhnliche Haarbürsten.

    Ich wünschen allen Betroffenen viel Kraft und Durchhaltevermögen. Der Haarverlust schlägt wirklich auf die Psyche.. Aber irgendwann ist es überstanden! Alles Gute :-)

  • #35

    Claudia (Freitag, 31 Oktober 2014 17:29)

    Sehr interessant das hier zu lesen. Mir geht es seit zwei Wochen genauso: Dengue, Haarausfall, Angst. Aber gut zu wissen, dass sie wieder nachwachsen. Euch allen alles Gute!

  • #36

    Stephan (Montag, 10 November 2014 00:18)

    Eine beruhigende Nachricht:
    Zusammen mit vier anderen Leuten hat mich das Dengue-Fieber im April 2014 in Indonesien erwischt. Wir waren eine Woche lang im Krankenhaus und bekamen alle gleichzeitig, nach ca. 3 Monaten, starken Haarausfall. Das ging etwa 4 vier Wochen lang und ließ dann rasch nach. Seitdem wachsen die Haare wieder! :-) Habe während dieser Zeit keinerlei Medikamente zur Stärkung der Haare eingenommen mir aber aus diesem Anlass die Haare mal ganz abrasiert.

  • #37

    Heidi (Montag, 17 November 2014 18:47)

    Wahnsinn. Ich hatte im August Dengue-Fieber und habe jetzt den total argen Haarausfall. Ich bin entsetzt... Und ich hatte so schönes Haar :-(

  • #38

    Nadine M. (Donnerstag, 20 November 2014 21:51)

    Hallo zusammen, ich bin froh, dass es diesen Blog gibt. Habe ebenfalls seit zwei Wochen Haarausfall und wollte bis gerade nicht wahrhaben, dass er noch mit dem Denguefieber in Verbindung gebracht werden kann. Ich wurde Ende August auf Moorea (Südsee) gestochen, vermutlich durch die polynesische Tigermücke. Also ist nun auch gut zweieinhalb Monate her. Ich werde wohl auch bald meine langen Haare schneiden müssen, weil sie so dünn geworden sind. :-(

  • #39

    nadda (Samstag, 22 November 2014 17:27)

    ich war mit meiner freundin in thailand(feb 2013). wir beide bekamen dengle. und wir beide litten an haarausfall ca 2-3 Monate. Gefühltechnisch finden wir nun, dass es nachlässt. Und bin auch der meinung, dass es nun wieder nachwächst. :(
    ich lasse mir jetzt meine haare kurzschneiden und eventuell verdichten durch great length

  • #40

    jackson (Sonntag, 25 Januar 2015 13:38)

    Hallo zusammen, ich hatte dengue fieber im april 2014 aus Argentinien und leide seitdem bis heute zu darunter.
    Muskelschmerzen, hautröte im bereich der einstichstelle, Gelenkschmerzen, und bin seitdem anfällig für infektionen .... Die Ärzte sagen mir das geht vorbei jedoch habe ich die Befürchtung das es in manchen fällen langwierig dauert. Gibt es ähnliche Erfahrungen?

  • #41

    Linda (Sonntag, 01 Februar 2015 06:28)

    Meine Erfahrung:
    Denguefieber im November 2014, nach ca 4 Wochen dann hat sich die Haut an Haenden und Fuessen gepellt, und nun seit ca. drei Wochen spuerbarer Haarausfall.
    Ich gehe davon aus, dass das alles mit dem Denguefieber zusammenhaengt.
    Ich habe irgendwo gelesen, dass sich die Haut an den Fuessen nach schweren Infektionen pellen kann. Warum der Koerper so reagiert, weiss ich nicht. Ist aber irgendwie logisch, dass nach der Haut an den Fuessen und Haenden auch noch die Kopfhaut folgt, ist ja im Prinzip auch eine Extremitaet.
    Wie kommt es, dass diese Spaetfolgen kaum in die Studien mit einbezogen werden?! Das Fieber mag zwar weg sein, aber der Heilungsprozess des Koerpers ist deswegen doch noch lange nicht abgeschlossen.

  • #42

    klaus (Mittwoch, 04 Februar 2015 08:50)

    Hallo,
    eine andere Frage... habe nach meinem 2. Dengue - probleme mit der Atmung bekommen. Asthma Bronchiales..etc.etc. Gibt es Erfahrungen, ob dies auch mit Dengue zusammenhängen könnte. Mein 2. dengue auf Lombock war sehr sehr heftig mit Aufenthalt im Krankenhaus etc.
    danke

  • #43

    Paulina (Montag, 09 Februar 2015 18:31)

    ...meiner Infektologe hat mich vor allem möglichen Symptomen gewarnt bis auf Haarausfall. Ich hatte sogar Sehen Probleme die nach 2 Monaten aufgehört haben. (Tausende schwarze Punkte). Seit Dengue (Mitte Oktober) bin ich auch ständig erkältet (4 mal). Langsam hab ich satt :) bin aber froh dass ich diese Seite gefund en habe. Kopf hoch!

  • #44

    Anja (Samstag, 21 Februar 2015 18:42)

    Mein Sohn erkrankte Anfang September 2014 auf Koh Samui an Dengue, stationärer Aufenthalt über 6 Tage, Infusionen, Paracetamol, Omeprazol, Motilium usw. inklusive. Ab Dezember dann massivster Haarausfall, der zum Glück jetzt seit Anfang Februar etwas weniger zu werden scheint... Auch sieht es so aus, als würden wieder Haare nachwachsen. Hoffen wir das Beste, natürlich auch für alle Mitbetroffenenen!

  • #45

    Stephanie (Mittwoch, 25 Februar 2015 12:45)

    Ich habe mich im Oktober/November in Mexico/Belize zweifach mit Denguefieber infiziert. Die Erstinfektion verlief symptomlos, und erst die Zweitinfektion hat zu starkem Fieber mit Krankenhausaufenthalt geführt, wodurch schließlich eine Infektion mit dem Dengue Virus diagnostiziert wurde.
    Ich habe nun (ca. 3 Monate später) seit einer Woche spürbaren Haarausfall. Ich kann ganze Büschel auskämmen. Sonst habe keinerlei Beschwerden. Ich werde aber zunächste keinerlei Maßnahmen, wie Tabletteneinnahme, etc. ergreifen und hoffen, dass sich der Haarausfall von selbst wieder auf einen Normalzustand einpendelt.

  • #46

    Marioni (Donnerstag, 05 März 2015 23:34)

    Hallo alle Zusammen,

    im Dezember 2014 habe ich mich in Laos mit Denguefieber infiziert. Mir fallen seit ca. 2 Wochen nun wahnsinnig viele Haare aus. Jedoch beruhigt es mich, dass es ja unglaublich vielen Infizierten so ergangen ist und der Haarausfall hoffentlich bald nachlässt. Es ist wirklich zum verzweifeln :-(
    Gerne würde ich wissen, ob es mittlerweile etwas gibt um den Haarausfall zu stoppen? Außerdem habe ich wirklich Angst vor einer zweiten Infektion, möchte aber nicht den Rest meines Lebens Risikogebiete meiden müssen...

  • #47

    Pixie (Montag, 16 März 2015 22:27)

    hallo zusammen! mich hat das dengue fieber im Dezember 2014 nach einem malediven Aufenthalt erwischt...."normaler" Verlauf inkl. ausschlag und ein paar wochen nachher "hautwechsel" an den Fußsohlen. bin insgesamt ganz gut wieder auf die Füße gekommen aber hab nun ebenfalls seit einer Woche ca. Haarausfall. Beim Kämmen sowieso, aber es kommt mir vor als ob ich haare verliere wo ich gehe und stehe....!! Meine dünnen Haare sind nun noch dünner, und auch spürbar weniger-und langsam wird es mir echt unheimlich!! Eure Kommentare, dass es von allein aufhört machen mir Hoffnung - aber vielleicht gibt es ja einen tip was ich noch tun kann??

  • #48

    U. S. (Mittwoch, 18 März 2015 00:56)

    Hallo zusammen,
    Ich habe mich Mitte Dezember 2014 in Myanmar mit Dengue infiziert, inklusive aller möglichen Symptome im Verlauf und innerhalb von einer Woche: Schüttelfrost, Fieber bis über 39°, Erbrechen, Durchfall, starke Kreislauf Probleme, plötzlicher hautausschlag, starker Juckreiz an Händen und Füßen, Gliederschmerzen, Hauterneuerung an den Füßen und nun zu guter letzt auch starker Haarausfall! Es geht mir damit sicher wie euch allen und ich verliere durchweg richtig viele Haare (seit ca. Mitte/Ende Februar und mein einst voluminöses Haar ist deutlich ausgdünnt. Ich werde mich nun bei Spezialisten der Tropenmedizin im Uniklinikum kundig machen, was man hiergegen tun kann und halte euch auf dem Laufenden!

  • #49

    Linda (Freitag, 20 März 2015 15:14)

    Also mittlerweile hat der Haarausfall nach gut zwei Monaten aufgehoert, und ich hoffe jetzt einfach, dass die Haare auch alle wieder schoen nachwachsen. (siehe Beitrag vom 01.02.2015)

  • #50

    MaBa (Sonntag, 29 März 2015 14:36)

    Hallo zusammen,

    super dieses Forum, Danke!

    Auch ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Dengue Mitte November 2014 durch eine Reise in Costa Rica und Nicaragua. Im Februar 2015 dann plötzlich ein Schub massiven Haarausfalls, der auch anderen auffiel und zum Glück nach ca. 3 Wochen ganz plötzlich von heute auf morgen wieder aufhörte. Ob die Haare wieder nachwachsen werden, kann ich nur hoffen...

    Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich normalerweise auch ohne Dengue mit Haarausfall zu kämpfen habe, da bei mir erblich bedingter Haarausfall (Alopezie) diagnostiziert wurde. Aber so einen krassen Schub wie nach der Dengue-Infektion habe ich noch nie erlebt!!

    Was mich freut aber auch wundert ist, dass ich seit dem Schub überhaupt keine Haare mehr verliere (also auch nocht die für mich normale Menge durch die Grunderkrankung Alopezie). Vielleicht liegt es an den rein natürlichen Haarpflegeprodukten, dem Zink, dem Vitamin B-Komplex oder der täglichen Kopfhautmassage mit einer speziellen Haarbürste. Vielleicht hat das Dengue die Haarwurzeln auch verändert? Ich werde es beobachten und kann gerne nochmal berichten.

    Noch ein Tipp am Rande: ich habe mich viel mit dem Thema Haare beschäftigt und kann allen Interessierten das Buch "Haarsprechstunde" von Michael Rogall empfehlen.

  • #51

    Tina (Sonntag, 29 März 2015 20:34)

    Hallo Zusammen,
    ich kaempfe gerade ebenfalls mit Haarausfall! Ich dachte mir fehlen irgendwelche Mineralien und bin jetzt gerade auf dieses Forum gestossen. Habe mich mit Dengue Mitte Dezember 2014 infiziert und seit ca. 1 Woche extremen Haarausfall. Gibt es gar nichts was man tun kann? .. nur abwarten?

  • #52

    Sandra (Montag, 30 März 2015 17:20)

    Hallo zusammen,
    Ich schliesse mich all euren Einträgen an: Denguefieber anfangs November in Costa Rica, "Hauterneuerung" an den Füssen im Dezember, stark geschwächtes Immunsystem seither und massiver Haarausfall ab Februar. Erst jetzt realisiere ich, dass das alles mit dem Denguefieber zusammenhängt...
    Der Haarausfall hat nach 6-8 Wochen aufgehört. Ich habe Pantogar Kapseln genommen und stark darauf geachtet, dass ich gesund esse, mich viel an der frischen Luft bewege, etc. Was davon nun wirklich geholfen hat, weiss ich nicht. Die Kapseln nehme ich auf jeden Fall noch 2-3 Monate weiter, damit die Haare wieder gesünder werden (sind total strohig und ausgedünnt). Für den Aufbau des Immunsystems habe ich auch noch was genommen (Probiotik recur). Eine Haaranalyse ist auch empfehlenswert!
    Das Wichtigste: Nicht in Panik geraten - was ich natürlich bin.. :) Wenn man lange Haare hat, die Haare leicht zusammengebunden tragen, damit man nicht sofort jedes Haar sieht, das ausfällt. Und versuchen die Büschel zu ignorieren, die ausfallen und sich eher einzureden, dass der Haarausfall zu den vorherigen Tagen abnimmt.
    Gute Nachricht: Es geht vorbei!:)

  • #53

    U.S. (Mittwoch, 01 April 2015 18:15)

    Nachdem ich nun den Tropenarzt aufgesucht habe, bin ich auch nicht schlauer, denn das Symptom Haarausfall war ihm im Zusammenhang mit Denguefieber auch nicht bekannt. Bestätigen konnte er mir aber, dass die Haare wieder nachwachsen; genau wie sich die Haut erneuert hat, so tun es auch die Haare (als Hautanhangsgewebe). Ich greife seither auf normale Mittelchen wie Zink, Magnesium und Biotin Tabletten zurück, aber warte immernoch bis der Haarausfall praktisch von allein verschwindet.. inzwischen hält es schon seit ca. 6 Wochen an :/

  • #54

    Evelyn (Montag, 06 April 2015 22:05)

    Hallo alle zusammen.Mich hatte es ende november mit dengue in myanmar erwischt.Auch bei mir hat sich komplett an Händen und Füßen meine Haut geschält.Seit ca 1 monat verlier ich immer mehr Haare :( sie sind total ausgedünnt.Bin schon richtig am verzweifeln.Hoffe das ich nicht bald mit ner glatze rumlaufen muss :(

  • #55

    Sarah (Samstag, 11 April 2015 12:08)

    War im Dez.2014 in Thailand, auf dem
    Rückflug haben mein Freund und ich starkes Fieber bekommen. Dies hielt über eine Woche an. Über 40 Grad, nichts hat geholfen (Paracetamol, Ibuprofen) haben einiges genommen.
    Ob es denguefieber war k.a wir gehen davon aus.
    Der Haarausfall hat bei mir vor 5 Wochen angefangen und hört nicht auf. Bei meinem Feund fängt es nun auch an.
    Hatte mir auch von den Freunden einreden lassen, dass es vom Stress kommt. Die Psyche lässt sich sehr davon beeinflussen. Denke nicht das etwas den Haarausfall stoppen kann (genauso wie beim Krankheitsverlauf). Aufbaupreparete dennoch zu empfehlen+gesunde Lebensweise. Frisörtermin ist für nächsten Monat ausgemacht, Moment macht es noch keinen Sinn. Haarveedichtung würde ich nicht empfehlen (hatte auch schon im Sinn) aber die Bondings werden zusätzlich an der Haarwurzel ziehen und die Genesung nicht unterstützen. Hatte schon eine haarverlängerung, das zieht ganz schön. Werde ebenfalls nach vergangener Zeit berichten, wann das ganze ein Ende hat.

  • #56

    Sybill (Dienstag, 14 April 2015 02:47)

    Dienstag 14, 4.2015

    Hallo alle Mitleidenden,
    Ich lebe seit 27 Jahren auf Bali. Im Januar hat es mich das erste Mal mit Dengue erwischt, dann aber gleich so stark, dass ich im Krankenhaus auf der Kippe war. Hab es aber geschafft.
    Das Hautabloesen an den Fuessen hatte ich ca 2 Wochen spaeter. Der massive Haarausfall begann ca Anfang Maerz.
    Bin froh zu lesen, dass es Hoffnung gibt, dass die Haare wieder nachwachsen. Ich massiere seit Samstag 11.4. mein Kopfhaut mit einem lokalen Oel ein und hoffe, dass es besser wird.
    Ich drueck Euch allen die Daumen .

  • #57

    Elea (Mittwoch, 15 April 2015 12:28)

    Hat jemand zusätzlich zum Haarausfall auch Hautunreinheiten, bzw. vermehrt Pickel im Gesicht, Dekolleté und Rücken beobachtet?

  • #58

    michi (Sonntag, 03 Mai 2015 23:48)

    Hallo, ich habe mich im juli 2013 das erste mal infiziert was ich nicht bemerkt habe und in mai 2014 nochmal,beides in thailand koh phangan. Es war die Hölle,ich dachte ich müsste sterben. Hat denn noch jemand Erfahrung mit mehrfachinfektionen,bzw traut sich denn noch jemand in die tropen? Ich bin 25 und würde schon noch gerne öfters urlaub im warmen machen..:-(

  • #59

    michi (Sonntag, 03 Mai 2015 23:53)

    Ich hatte ebenfalls totalen haarausfall,wobei ich jetzt erst deutlich merke das es besser wird. Sie haare wachsen auf jeden fall wieder nach, ich selbst bin Friseurin und kann den stimuliste von kerastase nur empfehlen. Würde mich freuen wenn ich mich mit mitleidenen ein wenig austauschen kann. Lg

  • #60

    SarahP (Samstag, 09 Mai 2015 20:27)

    Hallo ihr!
    Leider hat mich die blöde Mücke mit dem Dengue Fieber auch erwischt!
    Mein Freund und ich waren zwei Wochen in Thailand (Bangkok und Phuket), der Urlaub war auch schön und ohne irgendwelche Zwischenfälle von Krankheiten. Nach der Rückkehr sind wir wieder wie gewohnt arbeiten gegangen, ungefähr eine Woche später hat es begonnen, in der Tropenklinik wurde dann Dengue Fieber festgestellt. Ich musste 3 Tage im Krankenhaus bleiben und habe Paracetamol als Infusionen bekommen. Erst nach zwei Wochen ging es mit dem Fieber und den starken Schmerzen vorbei. Dann hat man jedoch erhöhte Leberwerte festgestellt und ich musste Diät halten, also fettfrei essen und keinen Alkohol. Nach zwei Monaten hatte ich wieder super Leberwerte und auch das überstanden, aber ungefähr einen Monat später (ca. 3 Monate nach dem Ausbruch des Dengue Fiebers) begannen die Haare sehr stark auszufallen. Jedes Mal beim Haare waschen sind richtige Strähnen ausgefallen, nach ein paar Wochen hat man auch die Kopfhaut gesehen. Ich nahm Vitamintabletten, Schüßler Salze (Nr. 3, 11, 21) und immer wieder Eisentabletten ein, auf die Kopfhaut hab ich immer nach dem Waschen Haarwasser vom Friseur einmassiert. Nach langen 10 Wochen und nur noch die Hälfte meiner Haare hat der starke Haarausfall endlich aufgehört und die Haare wachsen auch wieder nach. Meine langen Haare mussten dennoch geschnitten werden, weil Sie so kaputt gegangen sind, jetzt können sie aber umso stärker und schöner nachwachsen.

  • #61

    Anna (Dienstag, 02 Juni 2015 18:43)

    Hallo an alle!
    Ich war dieses Jahr 3Monate in Indonesien und am Ende, also Ende April, hat es mich auch erwischt. War dann auch eine Woche stationär im Krankenhaus und noch 3 Wochen sehr schlapp und kraftlos.
    Das mit den sich schälenden Händen und Füßen habe ich auch durchgemacht und habe jetzt schon Angst vor dem Haarausfall. Mein Haar ist jetzt schon sehr dünn.
    Außerdem bin ich immer noch sehr müde und habe oft Kopfschmerzen.
    Ich habe auch Probleme mit meinem Kurzzeitgedächtnis seit der Erkrankung, gibt es da einen Zusammenhang?
    Ich hoffe sehr, dass sich das alles bald beruhigt!
    Glg

  • #62

    U.S. (Mittwoch, 03 Juni 2015 17:49)

    Auch bei mir hat nach lamgen drei Monaten der Haarausfall komplett aufgehört und auch die Haarstruktur hat sich wieder normalisiert und es ist wieder kämmbar nachdem ich mein Haar stets mit Spülung und "Ihlevital Haar Balsam" (da ginge sicher jedes basisches Shampoo) gewaschen habe. Habe außerdem Biotin genommen und Phytocyane Ampullen. Keine Ahnung, ob irgendwas davon zum Haarausfallstopp beigetragen hat. Aber auch ich kann euch sagen, die Qual hat ein sicheres Ende!!

  • #63

    MW (Montag, 08 Juni 2015 22:12)

    Mitte März während des Brasilienurlaubs an Dengue erkrankt...jetzt auch starker Haarausfall ; auch die Muskel und Gelenkschmerzen sind geblieben. Berührungsempfindlichkeit auch vorhanden.

  • #64

    Natalia (Dienstag, 16 Juni 2015 00:14)

    Das gleiche bei mir :((( April mit Dengue in Brasilien infiziert und seit ca. 3 Wochen unglaublich starker Haarausfall :( habe sehr lange haare (schon seit Kindheit - nie kürzer geschnitten) und kann mir nicht vorstellen meine schöne Haare schneiden müssen :((( bin echt langsam in Panik... hoffe aber das stoppt bald!!!!

  • #65

    susana (Dienstag, 16 Juni 2015 11:43)

    Folgene Kombi kann ich empfehlen um den Ausfall zu reduzieren und das Haarwachstum anzuregen:

    -Nicht zu oft Haare waschen
    -Kopfhaut täglich mehrmals massieren
    -Versuchen, vom Hautarzt Alpicort.F Loesung verschrieben zu bekommen (foerdert Haarwachstum)
    -Gute basische Ernaehrung
    - Nahrungsergaenzung mit Biotin (5 mg/Tag zu fettigem Essen einnehmen) und Zink (10 mg/ Tag)

    Alles Gute! !!

  • #66

    Christina (Donnerstag, 09 Juli 2015 19:27)

    Habe mich im März in Thailand mit Dengue-Fieber infiziert. Habe die Krankheit nach einem Krankenhausaufenthalt in Thailand gut überstanden, jedoch habe ich seit einigen Wochen sehr starken Haarausfall und leide an Schwindel und Müdigkeit..

  • #67

    Romy (Montag, 13 Juli 2015 08:23)

    Ich bin sehr froh, diese Seite entdeckt zu haben, denn nun kann ich meinen starken Haarausfall zuordnen.
    Habe mir Ende Maerz Dengue in Indonesien eingefangen und hatte eine Woche mit hohem Fieber und 1 Tag Krankenhausaufenthalt zu kämpfen. Allerdings hatte ich das Gefuehl, dass die beschriebenen SYmpthome bei mir nicht so stark ausgeprägt waren und mein Körper das gut weggesteckt hat. Nun habe ich seit ca. 4 Wochen sehr starken Haarausfall und wenn ich mir durch die Haare greife, merke ich auch, dass das Haarvolumen deutlich weniger geworden ist. Da die Erkrankung nun 3 Monate zurueckliegt, habe ich es nie damit in Verbindung gebracht. Bis ich vergangene Tage gelesen habe, dass die Haarwurzeln meist 2-3 Monate zeitverzoegert reagieren.
    Durch die Seite fühle ich mich jetzt in meiner Vermutung bestätigt.
    Werde dennoch noch zum Arzt gehen, um anderes auszuschließen. Ich kann die Panik plötzlich Tag fuer Tag mehr Haare zu verlieren, total nachvollziehen. Empfinde es als starke psychische Belastung und hoffe, dass es bald aufhört.

  • #68

    Ann-Kathrin (Montag, 27 Juli 2015 11:02)

    Hey,
    geht mir ganz genauso. Habe nun seit ca. 3 Wochen extremen Haarausfall und hatte Anfang April Dengue-Fieber.

  • #69

    Butcher (Donnerstag, 27 August 2015 14:47)

    Sie können kaufen minomax 2%,5%,10%,15% in apotheke - das wirksamste Medikament gegen Haarausfall.

  • #70

    Michael (Mittwoch, 02 September 2015 15:15)

    Habe dies erst jetzt gefunden, aber hatte 2007 Dengue-Fieber und danach auch sehr starken Haarausfall, leider ist das Haar nie mehr so nachgewachsen wie vorher...war jedoch nie sicher, ob das durch das Dengue oder die Mediekamente, die ich im Spital (in Iquitos, Peru) erhalten habe, ausgelöst wurde.

  • #71

    Klara (Donnerstag, 10 September 2015 00:06)

    Hatte Im August 2013 Dengue in Thailand (1 Woche KH) und ab Oktober starken Haarausfall. Ich war bei vielen Ärzten, die es damals leider nicht zuordnen und mir meine Ängste, ob die Haare wieder nachwachsen würden, nicht nehmen konnten. Ich habe Eisenpräparate eingenommen und 1x täglich Regaine (halbe Dosis) auf meine Kopfhaut aufgetragen. Im Februar ist das Haar etwas nachgewachsen, sodass ich mir endlich einen akzeptablen Kurzhaarschnitt zulegen konnte. Meine Haarstruktur hat sich extrem verändert: Ich habe seither dunklere und extrem lockige Haare. Ich kann total verstehen, wie es euch anderen hier geht und wünsche euch viel Kraft, um diese Zeit durchzustehen.

  • #72

    Pixie (Mittwoch, 07 Oktober 2015 17:08)

    Hallo zusammen,
    möchte auf diesem Weg allen vom Haarausfall Betroffenen Mut machen: es geht vorbei!! Die Haare kommen - zumindest bei mir - auch wieder nach (dauert aber natürlich seine Zeit, und ich habe jetzt kurze "Babyhaare" zwischen den "alten". Bei mir dauerte es knapp 8 Wochen - zwar habe ich in meiner Verzweiflung ein spezielles Shampoo benutzt, und auf Rat des Arztes meines Vertrauens eine Kur mit Omega 3-6-9 Kapseln gemacht - ich denke aber, es hilft nichts wirklich, außer abwarten.....Alles Gute und viel Kraft allen Leidensgenossen!!

  • #73

    gabi (Samstag, 24 Oktober 2015 21:52)

    Ich habe mich 2015 mit Dengee Fieber infiziert bin aus Thailand zurück gekommen und erst nach einer Woche hat man im tropeninstitut festgestellt das ich mich mit Dengee Fieber infiziert wurde nach 3 Monaten folgte starker Haarausfall mir hat regaine und p riorin geholfen

  • #74

    Hansen (Sonntag, 08 November 2015 13:27)

    Hallo,
    ich kann die Symptome auch bestätigen. Hatte im August Denguefieber und nun (November) seit ein paar Wochen starken Haarausfall. Zum Glück ist gerade eh Mützenzeit. Nachdem hier so viele Betroffene geschrieben haben, denke ich, dass es für Ärzte mal Zeit wird diese Thema ernster zu nehmen. Mein Arzt hat zumindest sofort einen Zusammenhang ausgeschlossen, quasi nur weil es nicht “im Buche“ steht. Werde Ihm beim nächsten Besuch mal diesen Link hier geben. Ich kann und will es Ihm ja nicht übel nehmen, dass er sich auf Fachliteratur bezieht und dieser mehr Glauben schenkt als dem Internet, aber die Aussagen hier sind schon sehr stimmig. Wünsche allen Betroffenen gute Besserung und Kraft!

  • #75

    Sopholus (Donnerstag, 12 November 2015 13:34)

    Hallo Leidgenossen..

    ich (19), hatte auch das Vergnügen mir im August Denguefieber in Thailand an Land zu ziehen . Als wären diese Höllenqualen nicht schon Strafe genug, fallen mir nun die Haare aus.
    Ich hatte in meiner Panik schon während des Fiebers (Bin ausgeflogen, 5 Tage Tropenklinik Frankfurt), alles gelesen und bin auch auf dieses Forum gestoßen, in der Hoffnung nicht schreiben zu müssen; oder schreiben zu können, das sich dem Haarausfall entgangen bin.
    Das Telogen Effluvium, bzw. die postfebrile Alopezie hat jedoch auch mich nciht verschont. Seit zwei Wochen heule ich quasi jeden Tag da es so krass viele Haare sind. Vor einem Monat (Mitte Oktober) hatte der vermehrte Haarausfall begonnen.
    Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass er aufhört. Normalerweise dürfte es 2-3 Monate dauern. Ich hoffe sehr dass es schneller vorbei ist, da ich gerade erst "neue Haare" habe - da ich vor zwei Jahren magersüchtig war sind mir auch damals schon die Haare ausgefallen. Sie sind gerade erst nachgewachsen.
    ich werde wohl dennoch einige Zentimeter wieder abschneiden müssen- hoffe dass ich der HV irgendwie entgehen kann.
    Diese Folter ist einfach zu krass, ich bin psychisch nach dem zweiten Mal am Ende.
    Ärzte können auch nicht wirklich helfen.

    Habe direkt nach dem Fieber mit Pantovigar begonnen und hoffe, dass es irgendwas gebracht hat.
    Werde erneut berichten.
    Ich entschuldige mich jetzt einfach mal nicht für den langen, düsteren und verzweifelten Text, ich musste das einfach mal irgendwo loswerden. :(


  • #76

    Babs (Dienstag, 17 November 2015 13:43)

    Hallo zusammen,
    auch ich war heuer das erste Mal in Thailand auf der Insel Koh Samui im Sommerurlaub. In der letzten Urlaubswoche (04.09.15) bekam ich Kreislaufprobleme bzw. Schwindel und hohes Fieber (39,8 °C). Der Hotelarzt wurde geholt und hat gleich die Vermutung Dengue-Fieber ausgesprochen. Er hat mir Elektrolyte, viel Trinken und diverse bunte, bereits in Plastiktüten abgepackte Pillchen und natürlich die Einnahme von Paracetamol verordnet. Trotz max. Dosis Paracetamol ließ sich das Fieber, welches ca. 5 Tage anhielt, nicht wirklich senken. Nachdem wir wieder zu Hause waren habe ich mich sofort zu unserem Hausarzt begeben, der eine Blutuntersuchung veranlasste und sich dann tatsächlich Dengue-Fieber bewahrheitete. Meine Leberwerte waren ebenfalls desaströs, bedingt durch Dengue oder das viele Paracetamol weiß ich nicht zu sagen. Also, kein Alkohol und keinerleit Medikamente für die nächsten 4 Wochen. Ich habe mich daran gehalten und siehe da, die Leber hat sich zu 100 % erholt. Aber erst nach ca. 4 Wochen ging es mir körperlich wieder gut. Zwischendrin hatte ich immer wieder mal erhöhte Temperatur bzw. leichtes Fieber und Schwindel, usw. Jetzt seit ca. 2 Wochen (also fast genau nach 2 Monaten) fallen mir die Haare "gefühlt" büschelweise aus. Am schlimmsten beim Haarewaschen. Bei langen Haaren schaut es eh schon immer mehr aus, wenn welche ausfallen. Allerdings sind auch bereits neue kurze Haare gewachsen. Vor ein paar Tagen habe ich mir die Mühe gemacht und die Haare gesammelt und gezählt: Es waren an einem Tag über 300 Haare! Die Haut an den Fußsohlen (eher im Fersenbereich) löst sich auch seit ca. 2 Wochen komplett ab. Jetzt werde ich noch die Schilddrüse untersuchen lassen, um sicherzugehen, dass es wirklich vom Dengue-Fieber kommt und hoffen, dass die Haare wieder nachwachsen werden.
    Wünsche allen Leidensgenossen viel Kraft und gute Besserung.

  • #77

    Sopholus (Freitag, 20 November 2015 15:26)

    Hallo nochmal.. Bei mir ist leider noch keinerlei Besserung festzustellen und ich verzweifle gerade. Es wäre toll, wenn eine/r der Ex-Betroffenen nochmal zum Ende des HAs Stellung nehmen könnte... hört es einfach so von einem auf den anderen Tag auf? Oder langsam weniger?
    Ich warte sehnlichst auf das Ende. :(

  • #78

    Hannes (Donnerstag, 26 November 2015 03:08)

    Hallo! 2006 infizierte ich mich in Laos mit dem Dengue-Virus. Als ich zweieinhalb Monate später wieder zu Hause war, verlor auch ich viele Haare - hatte das bis jetzt noch nie mit Dengue in Verbindung gebracht. Zur Beruhigung anderer Betroffener: Bei mir wurde der Haarausfall nach ca 2 Monaten nach und nach weniger und die Haare wuchsen gleich dicht wie vorher wieder nach! Alles Gute...

  • #79

    Katrin (Donnerstag, 26 November 2015 19:13)

    Ich bin echt erleichtert hier zu lesen. Ich hatte Ende Juli dengue auf Kuba bekommen. Mein Haarausfall hat vor da 3 Wochen ( also da 2-3 Monate später ) eingesetzt. Es ist fürchterlich das zu sehen was da runter kommt. Aber dank eurer Erfahrungen hoffe ich dass es aufhört und nachwächst. Bis dahin rate ich zu Kokosöl, ein Esslöffel zu sich nehmen und einmal die Woche die Kopfhaut und Haare damit einschmieren. Täglich MSM Tabletten , Biotin (Haut und Haare , in jeder Drogerie erhältlich ) und (schmeckt ekelhaft !!) flüssiges Silizium zum Trinken. Laut vielen anderen Foren über Haarausfall sind das die ultimativen Mittel. Ich berichte wieder. Bisher nehme ich es erst eine Woche. Viel Erfolg und allen !

  • #80

    Maria (Mittwoch, 02 Dezember 2015 15:54)

    Ich habe auch seit etwa drei Wochen jetzt sehr starken Haarausfall, der mir auch gleich aufgefallen ist. Daraufhin war ich beim Hausarzt und habe mir Blutwerte abnehmen lassen. Wir haben alles kontrolliert: Vitamin B12 (ich bin Vegetarierin), Schilddrüsenhormone, weibliche Hormone, allg. Blutbild. Es war nichts zu finden! Ich habe, sobald ich den Haarausfall bemerkt hatte, sofort angefangen Selen, Biotin, Zink etc. einzunehmen. Nichts half. Aber jetzt wo ich lese, dass es ein paar Monate nach einer Dengue Infektion auftritt, ist alles klar. Ich hatte nämlich Mitte September Dengue Fieber in Indonesien und der Haarausfall setzte nun nach genau zwei Monaten ein. Dass sich die Haut an Händen und Füßen abpellt, kam bei mir auch ein bis zwei Wochen später vor! Nun werde ich einfach hoffen, dass es bald wieder weggeht und weiterhin versuchen den Haarausfall irgendwie einzudämmen. Danke schon mal für die vielen Tipps und allen viel Erfolg!

  • #81

    Laura (Sonntag, 06 Dezember 2015 17:54)

    Danke danke danke! Versteht mich jetzt nicht falsch, aber ich dachte in den letzten paar wochen echt, dass ich verrückt werde!
    Ich habe mich ende Juli 2015 in thailand ebenfalls mit dengue fieber infiziert. Ähnlich, wie ihr das hier alle berichtet, hat sich die Haut an meine füßen angefangen zu pellen und nun leide ich seit 3 bis 4 wochen an extremen Haarausfall. Ich hab echt an alles gedacht (Eisenmangel, Stress, etc) aber es bis heute nicht eine sekunde lang mit dem fieber in verbindung gebracht. Zu sagen, dass mich eure berichte beruhigen wäre gelogen, aber ich bin froh endlich zu wissen woran es liegt.
    Es ist trotzallem verzweifelnd, dass es keine wirkliche Hilfe gibt, statt abzuwarten bis es aufhört.
    Ich hatte schon immer langes sehr sehr dickes haar, deswegen hat es mich anfangs kaum gestört, aber jetzt sind sie schon auf die hälfte ausgedünnt und ich bin wirklch verzweifelt. Ich hoffe wirklich dass es bald vorbei geht, denn das belastet mich wirklich sehr und bereitet mir sehr viel stress...

  • #82

    Claudia (Freitag, 11 Dezember 2015 13:55)

    Ich habe mich Anfang November in Thailand mit Dengue infiziert und bei mir hat der extreme Haarausfall jetzt schon angefangen... also ein Monat danach... habe Panik, dass es im nächsten Monat noch schlimmer werden könnte. Dabei habe ich schon sehr wenig und sehr dünnes Haar und mittlerweile schon relative viele kahle Stellen. Meine Hausärztin rät mir nur, abzuwarten und vielleicht eine Haaranalyse beim Hautarzt zu machen... können denn alle Haare ausfallen? Dieser Zustand bereitet mir sehr viel Stress und das ist mit Sicherheit auch nicht hilfreich für einen Stopp des Haarausfalls. Gibt es denn überhaupt nichts, was den Haarausfall zumindest verlangsamt oder das Nachwachsen beschleunigt? Danke für euren Rat...

  • #83

    Sopholus (Samstag, 19 Dezember 2015 21:38)

    Auch ich möchte im Nachtrag bestätigen, dass dieser wahnsinnige Horror ein sicheres Ende hat.
    Ich bin davon ausgegangen, dass es mit einer Glatze enden muss, denn teilweise fielen täglich über 700 Haare aus. Cortisollevel waren definitiv auf dem Höchststand. Und dann eines Tages: Schluss, aus, Ende. Es ist tatsächlich stets weniger geworden und verlief bei mir 2 Monate schlimm.
    Ca. 200-300 für 2 Wochen, dann 300-400 für 2 Wochen, dann ca 700 für 2 Wochen und dann etwa 200 am Tag für 2. Und heute etwa 40 Haare in der Bürste, und einen unglaublichen, süß abstehenden Nachwuchs am Kopf. Ich bin überglücklich dass es vorbei ist. Geholfen, vll placebo, wer weiß das schon, haben: Pantovigar, Zink, Selen, das Shampoo von SebaMed und das Haartonikum von Weleda. Wandelnde Apotheke Ende.

  • #84

    Silvia (Mittwoch, 30 Dezember 2015 09:48)

    Hallo, ich habe nach Ferien auf den Malediven August 15 am Abreisetag das Dengue-Fieber mit extremen Glieder- und Muskelschmerzen sowie starker Übelkeit und Frieren. Nach der Ankunft in der Schweiz begann der Hautausschlag und ich suchte die Notfallstation auf. Die Ärzte hatten erst keine Idee und es ging leider lange bis Spital und Hausarzt meinen Verdacht ernst genommen haben und mich auf Dengue-Fieber testen liessen. Nach der Diagnose ging es mir noch ca 2 Wochen sehr schlecht, dann schälte sich die Haut an den Füssen und es blieben Muskel- und Gliederschmerzen mit einem Fiebergefühl das allabendlich und nach Anstrengung zurückkam. Jetzt habe ich seit einigen Wochen extremsten Haarausfall der nicht stoppen will. Oft verspüre ich Schwindel und noch immer ab und dann Muskelschmerzen. Ich fühle mich vom Umfeld nicht ernst genommen, es macht mich traurig, dass Leute, selbst sehr nahestehende nicht verstehen, dass ich vor einer Zweitansteckung eine riesige Angst habe. Ich werde belächelt deswegen. Schuld gebe ich auch den Medien und den zuständigen Ämtern, dass nicht besser kommuniziert und informiert wird. Ich kann nicht glauben, dass es so wenig Betroffene gibt, dass das Interesse am Thema und der Findung eines Wirkstoffes so gering ist. Auch findet man praktisch keine Informationen bezüglich Langzeit -und Folgesymptome. Ich bin froh, gibt es wenigstens solche Internetforen die das Gefühl vermitteln nicht ganz so alleine mit diesen Problemen da zu stehen...

  • #85

    Anna (Sonntag, 10 Januar 2016 01:03)

    Hallo, ich bin ebenfalls im Feb. 2015 auf Bali an Dengue Fieber erkrankt mit dem typischen Verlauf und den schlimmen Symptomen. Ca. 2 Monate darauf habe ich auch bemerkt, dass meine Haare extrem ausgefallen sind. Es hat dann aber nach ungefähr 2 Monaten aufgehört und kurz darauf habe ich ganz viele neue Härchen entdeckt. Diese sind mittlerweile ca 6 cm. lang. Ich bin so glücklich darüber, dass es aufgrhört hat und vor allem, dass meine Haare überhaupt noch nachgewachsen sind. Was ich nach fast einem Jahr noch merke, aber nicht weiss, ob ich es mit dem Dengue in Verbindung bringen kann- dass ich mich bei der Arbeit schwer konzentrieren kann und wenn ich mit meinem kleinen Sohn spiele und wir uns zBsp. Im Kreis drehen, ich sofort nach einer Runde aufhören muss, weil ich sonst die Orientierung verliere und es mir schwindelig wird, das war früher nicht so.
    Ansonsten bin ich froh, hier eure Erfahrungen gefunden zu haben und wünsche allen Gute Besserung.

  • #86

    Alexa (Samstag, 06 Februar 2016 09:46)

    Hallo. Ich bin 27j. Komme aus Oberösterreich.
    Ich habe seit einer woche voll stärken haarausfall das i fast keine haare mehr habe.
    Sie fallen am meisten beim bürsten aus. Ich hatte schöne dickes Haar. Jetzt nur noch ein paar strahnen.meine Freundin meine es sei ein kreisrunder Ausfall. Was soll i tun. Mag mich gar nimmer im Spiegel schauen .

  • #87

    Maria (Dienstag, 09 Februar 2016 19:24)

    Hallo,
    hier ist nochmal Maria. Ich hatte bereits im Dezember hier geschrieben und mich über den starken Haarausfall beklagt, der genau zwei Monate nach meiner Dengue Erkrankung in Indonesien eintrat. Er war auch wirklich sehr stark und ich habe sicherlich die Hälfte meiner Haare verloren. Man konnte es schon sehen, jedoch hätte man auch denken können, wenn man mich vorher nicht kannte, dass ich grundsätzlich halt weniger Haare habe. Also ich hatte keine kahlen Stellen. Nur der Scheitel hat sich sehr gelichtet und insgesamt hat es sich halt sehr gelichtet. Natürlich habe ich sehr darunter gelitten und alles versucht den Haarausfall zu verhindern. Aber da war nichts zu machen. Das ganze hat etwa zwei Monate angedauert und hatte nach 4 Wochen ca seinen Höhepunkt, an dem mir wirklich ganze Büschel ausgefallen sind. Nun ist es Februar und ich kann sicher bestätigen das der Haarausfall nur zwei Monate andauert. Es hat seit Januar komplett aufgehört und nun habe ich ganz viele feine Babyhaare, die sehr schnell wachsen. Ja die Haarstruktur hat sich verändert, also sie sind jetzt sehr lockig und viel feiner geworden, aber hauptsache sie wachsen nach :) Es war mir jetzt ganz wichtig das hier nochmal zu teilen, denn ich denke so ist dann wohl der Verlauf. Also habt Hoffnung und seid zuversichtlich, dass es bei euch auch so sein wird! Sie wachsen wieder nach!!! ;) Viel Kraft euch allen!

  • #88

    Simon (Samstag, 13 Februar 2016 20:31)

    So nun scheint es soweit zu sein.... Nachdem ich im November 3 Wochen in Thailand klettern war und mit Dengue Fieber zurück kam, fallen mir jetzt auch die Haare aus...

  • #89

    Maria (Samstag, 20 Februar 2016 13:05)

    Nochmal ein Nachtrag. Ich habe jetzt mal gemessen, wie schnell die Haare nachwachsen und bei mir ist es wirklich sehr schnell. Sie wachsen etwa 2 cm pro Monat (ich kann es genau messen, da ich mir die Haare färbe). Ich esse jeden Morgen Hirsebrei zum Frühstück. Wenn ich mal nachlest, dann könnt ihr feststellen, dass in Hirsebrei unglaublich viele Mineralstoffe drin sind. Er ist vor allem reich an Zink, Eisen und Silizium. Alles Mineralien, die sehr wichtig für den Haarwachstum sind. Um Zink und Eisen optimal aufnehmen zu können, braucht der Körper Vitamin C in Kombination. Man schneidet also am besten leckeres, frisches Obst in den Brei. Das ganze koche ich mit Kokosmilch und süße es mit Honig und Zimt. Es macht sehr lange satt, ist super verträglich und meine Haare wachsen wie blöd. Habe es jetzt auch Freundinnen erzählt, die sich auch alle Hirsebrei machen morgens und den gleichen Effekt haben. Das kann ich also jedem empfehlen, damit sie, sobald der Haarausfall vorbei ist, dann auch schnell wieder nachwachsen.

  • #90

    Ricki (Donnerstag, 03 März 2016 16:07)

    Habe mir im Juni 2014 Dengue-Fieber in Koh Samui eingefangen.
    Auch bei mir hat ein starker Haarausfall cirka 2 Monate nach Erkrankung eingesetzt. Ich habe dann ca 3 Monate PANTOGAR Kapseln geschluckt und der Haarausfall hat dann aufgehört. Die Haare sind langsam wieder nachgewachsen.

  • #91

    Claudi (Sonntag, 06 März 2016 22:36)

    Und noch eine in der Reihe: Mitte Dezember 2015 bin ich auf Koh Phangan in Thailand an dengue erkrankt. 10 Tage stationär, kritisch niedrige Thrombozytwerte. Nach Entlassung 4 Wochen schlapp, müde und antriebslos. Haut an Händen und Füßen ging auch ab. Jetzt, 2 Monate nach überstandener Erkrankung ist der Haarausfall da. Am Ansatz sind sie lichter geworden und besonders nach dem Duschen halte ich Strähnen in der Hand. Noch dazu blondiertes Haar, das ohnehin Schrott ist. Ich hoffe es hört. Ein Kurzhaarschnitt tut es im Zweifel auch, solange es keine kahlen Stellen gibt. Ich drücke mir und allen Mitleidenden die Daumen. Da hat sich die Haut nämlich schon mal erholt

  • #92

    Anke (Samstag, 12 März 2016 03:57)

    Hallo an Alle,

    Wir sind letzten Samstag von Hawaii wieder gekommen. Auf Big Island wollten wir wandern gehen, der Bereich wurde aber Polizeilich abgeriegelt da das Dengue Fieber dort ausgebrochen ist. Ich hatte in der Zeit zwei Stiche obwohl ich nicht was mich da gestochen hat. Jetzt war ich heute schon den ganzen Tag so müde und jetzt gegen Abend( wir leben in Amerika SC) bin ich von jetzt auf gleich krank. Mein Körper schmerzt ich habe Kopfweh und fühle mich als wäre eine Grippe im Anflug. Hab aber kein Fieber glaube ich. Kann mir jemand sagen wie das Dengue im Anfangstadium ist?
    Danke

  • #93

    Dr. Marton Széll (Samstag, 12 März 2016 06:58)

    Ja. Könnte Denguefieber sein.
    Die Symptome dieser Krankheit sind einer Grippe sehr ähnlich.
    Sie sollten sich dringend testen lassen.

  • #94

    Anke (Samstag, 12 März 2016 15:05)

    Danke Dr. Széll für die schnelle Antwort. Muss man für den Test zu einem bestimmten Arzt? Hier in Amerika ist leider alles ein bisschen anders. Und was würde es ändern? Gibt es bestimmte Medikamente dagegen?

  • #95

    Julie (Donnerstag, 17 März 2016 22:49)

    War der Haarausfall bei euch denn überall oder auch eher im Bereich des Scheitels zu sehen? Bei mir ist der Scheitel Lichter geworden, am Hinterkopf ist alles wie immer...und die Gynäkologin vermutet hormonelle Ursachen, da der Bluttest darauf hindeutet.

    Aber: exakt 2 Monate nach dengue find es an, die Pille nehme ich seit Oktober2015 nicht mehr.

    Kann hier jemand darauf antworten? Dr. Széll?

  • #96

    Tina (Donnerstag, 24 März 2016 16:55)

    Zu den Langzeitfolgen:
    (Ich kann nicht allgemeine Fakten liefern, sondern nur meine eigenen Erfahrungen schildern. Dengue kann sehr unterschiedlich verlaufen!)

    Habe mir in Laos 2002 bei einem längeren Asienaufenthalt eine Dengueinfektion mit schwerem Verlauf (DHF) geholt. Dank toller Versorgung in einem Krankenhaus in Thailand (bis hin zur Thrombozytensubstitution) ist alles nochmal gut gegangen, aber die Folgen waren langwierig und unangenehm. Ich habe Wochen gebraucht um wieder körperlich fit zu werden und auch der Haarausfall (genau, wie ihn die meisten hier beschreiben) hat mich sehr mitgenommen. Eine mögliche Folge sind auch leichte bis mittelschwere depressive Verstimmungen. Ich wusste gar nicht wie mir geschieht und war sehr erleichtert, als ich erfahren habe, dass das Teil/Folge einer Dengueerkrankung sein kann und ich somit diese "Zustände" einordnen konnte.

    Aber: Alles geht vorbei! Die Haare wachsen nach (bestimmt schöner als vorher!), die Schlappheit hört auf, man ist wieder belastbar und die Stimmung ist auch irgendwann wieder normal. Man muss nur geduldig sein und die Nerven bewahren! Und der Verlauf ist sehr unterschiedlich. Ich habe einige Bekannte, die es auch erwischt hat und die nach ein paar Krankheitstagen wieder fit waren. Man kann nicht so genau sagen, wann es zum schwereren Verlauf (DHF oder dem DSS) kommt. Es wird vermutet, dass eine Kreuzreaktion bei einer Zweitinfektion mit einem der anderen Dengueviren der Grund sein kann. Die Antikörper, die gegen den einen Virustyp gebildet wurden scheinen kontraproduktiv bei der Infektion mit einem der weiteren Viren zu sein. Aber auch bei Erstinfektionen kann es zu schwereren Verläufen kommen. Die Immunität gegen einen Denguevirus kann, soweit ich das verstanden habe, nicht nachgewiesen werden. (Bitte berichtigen, wenn ich da falsch informiert bin.)

    Die Standartberatung beim Tropenmediziner sieht nur ein geringes Risiko, sich auf folgenden Reisen durch eine Zweitinfektion einen schwereren Verlauf zuzuziehen. (So jedenfalls die Aussage in meiner allgemeinen Beratung in der Impfsprechstunde am Tropeninstitut und das bezieht sich auf Nicht-DHF-Fälle.) Die Frage ist da eher, wie sehr man sich vom Restrisiko, das (je nach Reiseland und Reisezeit) höher oder geringer ausfallen kann, aber immer existiert, beeinflussen lässt. Wir als Reisende haben eh das Glück und den Luxus, selbst zu entscheiden, ob wir das Risiko eingehen wollen oder nicht. Die betroffene Lokalbevölkerung nicht.

    Ich möchte aber diejenigen, die hier schreiben beruhigen. Ich bin bis zwei Jahre danach regelmäßig durchgecheckt worden, nach allen möglichen Folgen (Ärztefamilie :) und alles ist, trotz wirklich schwerem Verlauf, ohne Einschränkungen, wieder in Ordnung, incl Haarpracht… Nur Mut! Ich weiß, Haare verlieren ist was echt Gemeines, aber sie wachsen wieder nach und den anderen fällt es nicht so auf wie Euch! Alle "Hilfsmittelchen" schaden nicht, aber helfen eher auf psychologischer Ebene :) Die Haarwurzeln sind durchs Fieber geschädigt und somit verliert man eine Garnitur (bei mir waren es viele, aber ich hatte nie Angst kahl zu werden), aber die nächste rückt gleich und besonders schön wieder nach. Beim Haarewaschen Zähne zusammenbeißen und akzeptieren, was da im Abfluss landet und immer sicher sein, dass es wieder anders wird…

    Die Aussagen, die ich treffe, beziehen sich nur auf den Verlauf meines eigenen Falls. Die Erfahrung zeigt, es lässt sich nicht verallgemeinern und einer widerlegt immer die Statistik :)

  • #97

    Cindy (Dienstag, 12 April 2016 09:13)

    Hatte im Januar 2016 auch eine Dengue Infektion,welche ich ohne Arzt oder anderer Hilfe austehen musste. War ein einsamer Ort.
    Bin selbst Pharma-Assistentin und konnte mich somit einwenig beruhigen.
    Nach meinen Fieberschüben und Hautausschlägen bin ich dann schnellst möglich in die nächst grössere Stadt in Kambodscha zu einem Arzt gegangen,der mir meine Vermutung bestätigte.
    Nach meiner Frage zum Haarausfall hat er nur gelacgt und gesagt dass ich nicht alles im Web glauben soll.
    Doch seit einem Monat plagt mich auch starker Haarausfall,und da ich immer noch in Asien bin,gerdade in Myanmar,ist es schwierig sich abchecken zu lassen.
    Aber ihr alle habt mir Mut gemacht,desshalb freu ich mich jetzt auf mein neues Haar,wenns dann siweit ist. ;)

  • #98

    Nadine (Sonntag, 17 April 2016 15:20)

    Ich hatte mitte Dez. in Kambodscha das Dengue Fieber. Nun fallen mir auch seit zwei Wochen unglaublich viele Haare aus :(. Werde mich nun mal beim Arzt durchchecken lassen.
    Hattet ihr vom Dengue noch andere Nachwirkungen? Ich kämpfe seid ca. 3 Monaten mit starken Hautunreinheiten im Dekolté und Gesicht und habe starke Stimmungsschwankungen, kann das auch im Zusammenhang mit Dengue stehen?

  • #99

    Sabine (Sonntag, 17 April 2016 17:50)

    Hallo zusammen,

    ich kam letztes Jahr am 23.03.15 aus Thailand zurück. Zwei Tage später hatte ich grippeähnliche Anzeichen, nachdem an Tag 3 der Ausschlag und ca. 41 Grad Fieber kam, wurde schließlich im Krankenhaus Dengue attestiert. Es waren schließlich echt schlimme 11 Tage mit allen Höhen und Tiefen, Fieber, Schmerzen, Gliederschmerzen, Erbrechen.

    Schließlich hatte ich das Dengue-Fieber schon verdrängt - Plötzlich bemerkte ich ca. August starken Haarausfall. Ich hatte lange blonde Haare und beim Waschen, bzw. Kämmen hatte ich sie in Unmengen in der Hand. Sogar mein Freund sagte kritisch, dass es wahnsinnig viele Haare waren, die in der Zeit am Badezimmerboden lagen (Obwohl ich immer sofort alles sauber gemacht habe)Schließlich ging ein Arztmarathon los..... Zusammengefasst war mein Haarausfall mit Dengue in Einklang zu bringen. Es waren 4 Wochen mit vielen Tränen und ich habe nur noch alle 3 - 4 Tage getraut meine Haare zu waschen und trug fast nur Zopf. Letztendlich hat es aufgehört.... so schnell wie es angefangen hat.
    Ich wünsche allen Leidgeplagten nur das Beste.... haltet durch.... denn es hört irgendwann auf..... auch wenn man in dieser Situation nicht daran glauben mag.

  • #100

    Katrin (Mittwoch, 04 Mai 2016 11:46)

    An alle Betroffenen : die Haare wachsen wieder nach ! Zwischenzeitlich sind sind nachgewachsen Haare da 3 cm lang und ich bin happy. Haarausfall ging bei mir nach 2 Monaten für fast 2 Monate los. Von 9/15 bis 11/15. danach leider sehr häufig Schrunden und offene Stellen auf dem Kopf. Unglaubliches Jucken etc. Schuppen ! Das hatte ich niemals Jetzt ist das mit den Haaren vorbei. Ich habe allerdings andere Folgen. Bei mir war während dengue der Juckreiz und die rote Haut sehr extrem. Seither neige ich zur Nesselsucht. Es ist schminkt. Plötzlich und unerwartet erheben sich nach mechanischer Reizung diese Quaddeln. Hat jemand anders seither auch Probleme mit der Haut ? Oder sonstige allergische Reaktionen ? Mein Immunsystems ist auch immer noch im Eimer. Ständig Infekte. Vorzugsweise Blasenentzündung und grippale Infektanfällifkeit. Würde mich wirklich interessieren ob ich allein mit diesen Symptomen bin. Was mich wundert : kein Mensch klärt einen auch nur im geringsten auf dass es anscheinend sehr wohl Folgen gibt. Weder die Tropen - Klinik in der ich lag. Noch Hausarzt (der angeblich Reisenediziner ist ).

  • #101

    Uli (Dienstag, 17 Mai 2016 12:51)

    Hallo zusammen,
    ich bin echt sehr froh, das hier alles zu lesen. Ich hatte Anfang Januar in Thailand Dengue-Fieber und lag dort 10 Tage im Krankenhaus. Ich hatte einen eher schwereren Verlauf des Fiebers, hatte auch extrem schlechte Leberwerte und eine vergößerte Milz. Zurück in Deutschland habe ich erst nach 6 Wochen wieder Alkohol trinken und Sport machen dürfen. Nun beobachte ich schon seit einer geraumen Weile, dass mir extrem viele Haare ausgehen. Ich habe sehr lange blonde Haare, daher schob ich es darauf, dass es mir aufgrund der Haarlänge so besonders viel vorkommt. Aber seit ein paar Tagen bin ich regelrecht panisch, da ich mittlerweile fühlen kann, dass meine Haare extrem ausgedünnt sind. Ich habe mir die Haare mittlerweile schneiden lassen und parallel dazu bin ich auf Eure Kommentare gestoßen. Ich werden nun trotzdem zum Arzt gehen und das ganze untersuchen lassen, bin aber hoffnungsvoll, dass es auch mit der Dengue-Erkrankung zusammenhängt und sich bald wieder gibt (ich vermute, der Haarausfall geht schon seit knapp 2 Monaten). Vielen Dank für die ganzen Informationen – das war bzw. ist für mich sehr hilfreich.

  • #102

    Josefine (Dienstag, 31 Mai 2016 00:33)

    Bei mir das gleiche! Bin vor 2 Monaten mit dengue Fieber aus Indonesien zurück gekommen und nun fallen mir die Haare aus.. Das mit den Füßen hatte ich auch. Hoffentlich hört das bald wieder auf!!!

  • #103

    Claudia aus der Schweiz (Freitag, 03 Juni 2016 20:13)

    Mein Ehemann und ich haben uns im Dezember 2013 in Ko Lanta in Thailand mit dem Denguevirus angesteckt ca. 10 Tage in einem Spital in Paket hospitalisiert (mit äusserst schwere Krankheitsverlauf). Mein Mann war einige Monate danach arbeitsunfähig (Depression, müde) und ich hatte plötzlich während einigen Montan ausserordentlichen Haarverlust. Die Haare sind nach etwa einem halben Jahr wieder nachgewachsen.

  • #104

    Anne (Mittwoch, 08 Juni 2016 18:11)

    Ich bin so froh, dass ich das lese.

    Ich bin Anfang März 2016 an Dengue, Typhus und Lungenentzündung auf Koh Lanta in Thailand erkrankt, und habe seit dem 1. Juni starken Haarausfall. Es beruhigt mich, dass die wiederkommen sollen.

  • #105

    Marlene (Donnerstag, 09 Juni 2016 10:21)

    Ich habe ca. am 20.03.2016 Dengue Fieber auf Koh Lanta bekommen und seit ca. 29.5. diffusen Haarausfall. Ich habe ein Blutbild machen lassen und warte noch auf meine Ergebnisse, aber hoffe sehr stark dass die Haare wieder bald nachwachsen und sich der Haarausfall beruhigt!

  • #106

    Tatjana (Freitag, 10 Juni 2016 20:06)

    War im Mai krank, jetzt Juni und die Länge Haare fallen raus, hab schon Kopftuch gekauft.

  • #107

    Nadine (Sonntag, 12 Juni 2016 13:39)

    Bei mir hat der Haarausfall ca 1,5 Monate gedauert. Die Haare sind nicht mehr so voll und sehen kaputt aus, geht aber vorbei und sollte ja wieder nachwachsen. :)

  • #108

    Vanessa (Sonntag, 12 Juni 2016 20:11)

    Am 29.3. Gings mit dem Fieber bei mir los, war eine schwere Zeit. Zwei Monate später sind mir die Haare im extremen ausgefallen und es hört nicht auf. Habe sie auch zwischenzeitlich gefärbt, aber nach dem färben habe ich nie unter so starkem haarausfall gelitten. Zumdem fallen sie mit Wurzel aus und brechen nicht. Ich hoffe, dass es sich bald besser wird. Probiere es jetzt mit Biotin.

  • #109

    Johanna (Donnerstag, 23 Juni 2016 13:27)

    Ich hatte letzten Herbst Dengue Fieber. 2-3 Monate später hatte ich wirklich extremen Haarausfall. Das waren richtige Büschel die mir ausgefallen sind. Auch die Schälung der Haut an den Füßen ist mir aufgefallen.
    Eine absolute Horrorzeit!
    Aber ich kann alle Betroffenen beruhigen: Nach ca 2 Monaten hat der Haarausfall von einem Tag auf den anderen von alleine wieder aufgehört und die Haare wachsen wieder nach.
    Gute Besserung!

  • #110

    mirza (Mittwoch, 29 Juni 2016 11:34)

    hallo zusammen!ich habe mir das Dengue Virus ebenfalls in Südostasien eingeholt.Waren im April 2016 auf den Gilis,Lombok und Kuala Lumpur.Wo genau der Stich war,kann man nicht sagen.Am ehesten wurde KL in Frage kommen!
    Nach 7 Tage stationären Aufenthalt fing es zu Hause ca. 1 Woche danach an,dass sich die Haut an den Fußsohlen schält. Nachdem ich im Tropeninstitut Heidelberg gewesen war und mich über die Fiebererkrankung informiert habe,sagte mir die Fachärztin dass das schälen der Fußsohle normal wäre. Im nächsten Monat fing es bei mir auch schon an mit dem Haarausfall. Am Anfang nichts auffälliges,nun schon richtig viel.verfalle auch schon in Panik!Gehe demnächst mal Blut abnehmen und mich abchecken und vorallem fragen,ob man den Haarausfall stoppen kann.Ich bin etwas beruhigt,dass es Euch da draussen genauso ergangen ist.

  • #111

    theresa (Donnerstag, 30 Juni 2016 07:56)

    Ende Februar/ Anfang März habe ich mich mit dengue infiziert. Seit 2 Wochen leide ich an starkem Juckreiz und Haarausfall!

  • #112

    Thorsten d' Heureuse (Montag, 04 Juli 2016 06:02)

    Zur Vervollstaendigung Ihrer Daten moechte ich ergaenzen, dass ich ausser dem Haarausfall auch ein Nachlassen der Sehstaerke nach meiner Degueinfektion bei mir beobachtet habe und auf Nachfragen bei Freunden, die eine Dengueinfektion hatten und anderen Deguepatienten dies bestaetigt bekommen habe.
    Ich lebe seit mehr als 20 Jahren staendig in Indonesien und hatte vor ca. 8 Jahren eine Dengueinfektion.
    Es gibt ausserdem eine chinesische Medizin, die hervorragend bei mir und anderen Patienten geholfen hat, allerdings nur auf Anraten von Freunden und Verwandten genommen wird, da sie medizinisch (noch) nicht als Medikament anerkannt ist. Meine Aerzte sagten mir im Krankenhaus, dass sie es gutheissen, wenn Patienten es nehmen, da sie wuessten, dass es hilft, aber sie duerften es nicht empfehlen oder verschreiben.
    Nach meiner Genesung habe ich versucht informationen darueber zu bekommen, habe aber nur einen allgemeinen Forschungsbericht von einer Universitaet in USA gefunden, der die positive Wirkung auf das Blutbild bestaetigte, aber nicht speziell auf Dengue Fieber ausgerichtet war.

  • #113

    Heike (Mittwoch, 13 Juli 2016 16:34)

    Ich war Ende März bis Ende April 2016 auf Weltreise. Unter anderem auf Aitutaki und Bora Bora. Da habe ich mich mit Denque Fieber infiziert. Wo genau, kann ich nicht sagen. Zudem hatte ich mir noch eine Influenza eingefangen. Nach 4 Tagen Krankenheit und Quarantäne, habe ich mich selbst nach Hause entlassen. Ingesamt hatte ich 10 Tage sehr hohes Fieber und konnte mich kaum bewegen. Das Fieber ging noch ca 7 Tagen weg. Seit letzter Woche (ca. 2 1/2 Monaten nach meiner Erkrankung) habe ich ebenfalls einen gemeinen Haarausfall bekommen, der immer noch anhält. Ich verliere pro Tage etwas 150 Haare. Außerdem hatte ich während meiner Erkrankung so starke Schwerzen in den Händen, dass ich Opium im Krankenhaus bekommen habe. Der Schmerz ließ innerhalb von einem Tag nach und dann haben sich meine Hände und Füße (bis heute) angefangen zu schälen!
    Alles Gute euch allen.

  • #114

    Celine (Freitag, 15 Juli 2016 01:11)

    Hi zusammen,
    Hatte im April 16 dengue Fieber. Seit zwei Wochen leide ich an starkem Haarausfall! Ich dachte nicht im Leben daran, dass diese Krankheit solche Ausmassen annehmen wird! ^^ auch die Haut an Händen und Füssen hat sich stark abgeschält. Ich hoffe meine Haare wachsen wieder nach....

  • #115

    Kerstin (Freitag, 15 Juli 2016 21:00)

    Hallo an alle,
    ich hatte Mitte Mai - direkt nach einem Aufenthalt auf Bali und Lombok - Dengue bekommen. Seit ca. 1,5 Wochen habe ich extremen Haarausfall, was mich völlig irritierte, da ich normalerweise kräftiges und gesundes Haar habe. Ich hätte das nie mit Denguefieber in Verbindung gebracht und bin eher zufällig beim Recherchieren auf diese Seite gestoßen. Auch wenn mich der Haarausfall ziemlich schockiert (durch meine längeren Haare habe ich fast büschelweise Verlust), kenne ich jetzt wenigstens die Ursache. Insofern bin ich guter Dinge, dass auch irgendwann wieder der Normalzustand eintritt.
    Ich drücke allen hier ganz fest die Daumen, dass der Normalzustand wieder eintritt und wir uns wieder - mit Haut und Haaren - wohl fühlen!

  • #116

    Noëmi (Freitag, 22 Juli 2016 21:53)

    Hatte im April hemoragisches Dengue Fieber auf Bali jetzt Anfang Juli also seit 3 Wochen extrem Haarausfall beängstigend!!

  • #117

    salome (Sonntag, 24 Juli 2016 22:02)

    ich war auch in Bali und dengue bekommen anfangs April. Kein hohes Fieber, aber extremer Ausschlag. Seit Juni extremer Haarausfall. Alle Laborwerte in Ordnung. Bin gerade erleichert, dass es diese Seite gibt.

  • #118

    Katja (Donnerstag, 28 Juli 2016 12:13)

    Ich hatte "klassisches" Dengue, im Mai auf Bali. Seit ca. 1,5 Wochen leide ich an Haarausfall!
    Gibt es neue Erkenntnisse wie lange dies anhält oder wie man evtl. gegenwirken kann?

  • #119

    Mechthild (Donnerstag, 28 Juli 2016 14:36)

    Ich hatte bereits vor 19 Jahren in meinem Asien-Urlaub Dengue Fieber (nicht med. bestätigt). Ich hatte eine vielzahlt an Beschwerden, wie Kopf- und entsetzliche Rückenschmerzen, Halsschmerzen,Knieschmerzen (konnte nicht mehr laufen), Übelkeit und Erbrechen, Ausschlag (oder Einblutungen) oberhalb der Knöchel und vor allem Fieber zwischen 40 und 41,5 Grad. Zum Glück hatte ich nur Paracetamol dabei, hat aber höchstens für 3-4 Stunden das Fieber leicht gesenkt. Im Reiseführer fand ich die Beschreibung für Dengue Fieber und war überzeugt, dass ich mich damit auf Bali oder den Gillis angesteckt hatte. Mir ging es über Tage so schlecht, dass ich Angst hatte meinen Rückflug nicht antreten zu können. Am dritten Krankheitstag hat mich mein Freund ins Taxi und Krankenhaus verfrachtet, aber da konnte nur eine Malaria ausgeschlossen werden. Dengue Test gab es wohl noch nicht. Das verschriebene Antibiotikum habe ich sofort wieder erbrochen.
    Den Rückflug konnte ich Gott sei Dank antreten, aber zu Hause hatte ich dann juckende kleine rote Punkte an den Händen. Hände und Füße haben zuerst gejuckt und sich dann leicht geschält. Von einer Freundin wusste ich bereits von dem Haarausfall, daher habe ich den relativ locker genommen (ich habe sehr dichtes Haar) und einfach gewartet, bis er wieder aufhört. Irgendwelche Präparate habe ich nie genommen.
    Jetzt habe ich allerdings Angst, erneut zu erkranken und diese gefährlichen inneren Blutungen zu bekommen.

  • #120

    Heike (Mittwoch, 03 August 2016 16:40)

    Ich hatte bereits am 13. Juli von meinen Erfahrungen in Sachen Dengue Fieber berichtet. Leider hält mein Haarausfall an und ist auch noch viel schlimmer geworden. Täglich verliere ich mindestens 500 Haare. Von meiner Hautärztin habe ich erfahren, dass es mittlerweile wohl wirksame Therapien gibt, diese allerdings auch erst in 3 bis 6 Monaten anschlagen! :-( Frustrierend!
    Alles Gute euch!

  • #121

    Marlene (Mittwoch, 10 August 2016 12:52)

    Ich habe bereits über meinen diffusen Haarausfall berichtet (#105) Seit Anfang August nahm der Haarausfall wieder ab bis er sich schließlich wieder zu einem üblichen Ausmaß normalisierte. Ich habe sicher 2/3 meiner Haare verloren, jedoch kann ich die nachkommenden "Babyhaare" schon wieder sehen. :) Ich habe auf eine sehr ausgewogene Ernährung geachtet, sowie Haarkapseln eingenommen. Meine Vermutung ist aber, dass der Haarausfall auf'grund des Denguefiebers so oder so nach ca. 2 Monaten aufhört .

  • #122

    Kerstin (Donnerstag, 11 August 2016 20:54)

    Hallo zusammen,
    ich hatte am 15.07. #115 berichtet: ich hatte massiven Haarausfall, schätzungsweise ca. 700 Haare am Tag. Da ich leider von Anfang die verlorenen Haare nicht gezählt habe, kann ich statistisch gesehen keinen großen Mehrwert beitragen, aber der Verlauf war ähnlich wie bei Sopholus #83, d.h. alle zwei Wochen Anstieg des Haarverlusts. Ähnlich war es bei mir und nach ca. 5 Wochen kann ich berichten, dass ich - seit 2 Tagen - 'nur' noch 200 Haare pro Tag verliere (ich trage nur noch Zopf und kann insofern sehr genau die Haarmenge bestimmen, da ich nur morgens und abends den Zopf löse und die Haare kämme). Ich bin echt glücklich, dass es nachlässt, wenn natürlich 200 immer noch recht viel sind. Ich habe knapp die Hälfte meiner Haare eingebüßt und habe nun mit Zink, Biotin und Pantovigar angefangen, allerdings erst heute. Ich werde berichten, wenn sich die Normalität wieder eingestellt hat und hoffentlich neue Haare nachwachsen. Ansonsten verspüre ich auch noch starken Juckreiz, den ich aber ignoriere.Kopf hoch an alle Betroffenen: es wird in jedem Fall besser!

  • #123

    anna (Sonntag, 28 August 2016 21:23)

    hat jemand länger als 2 monaten mit haarausfall zu kämpfen? ich habe seit bald 3 monaten haarausfall nach dengue. trotz medikamenten. hoffe, es hört bald auf. zum glück hatte ich mal viele haare

  • #124

    Katja (Dienstag, 06 September 2016 16:58)

    Hallo zusammen,
    ich habe bereits am 28. Juli #118 von meinen Erfahrungen berichtet. Jetzt, nach knapp 2 Monaten geht der Haarausfall bei mir zurück. Ich musste zwar auch viele Haare lassen, aber ich glaube den anderen fällt es nicht so sehr auf wie mir.
    Ich habe versucht mich ausgewogen zu ernähren, es aber auch nicht übertrieben. Außerdem habe ich angefangen Hirsebrei zu frühstücken (Danke an Maria #89 für den Tipp) und nehme seit einer Woche Schüßler Salz DHU Nr. 11 Silicea für Haut und Haare.
    Also durchhalten!!!

  • #125

    eyslr (Freitag, 09 September 2016 16:00)

    ende april an dengue erkrankt und seit circa 3 wochen, also mitte august, haarausfall

  • #126

    Lysann (Donnerstag, 13 Oktober 2016 21:35)

    Hatte Mitte Juni Dengue und bekomme jetzt, also fast 4 Monate später krassen Haarausfall....

  • #127

    Andi78 (Sonntag, 16 Oktober 2016 21:27)

    Hallo zusammen,
    ich hatte Mitte Juni ein ordentliches Denguefieber in Thailand. So ziemlich genau zwei Monate später fingen bei mir an die Haare auszufallen, was in etwa zwei Monate anhielt. Den Haarausfall konnte ich nicht verhindern, allerdings habe ich kurz nach meiner Erkrankung angefangen, zu meiner normalen Ernährung, folgendes einzunehmen, um die Haarwurzeln wieder zu stärken, sodass die Haare wieder kräftig nachwachsen können, sobald der Haarausfall vorüber ist:
    - ein bis zweimal am Tag 1-2 Teelöffel Braunhirse-Mehl (z.B. in Wasser auflösen und trinken)
    - 1 Tablette Biotin 5mg (gibts sehr günstig um DM)
    - 3 Tabletten Schüßler Salz DHU Nr. 11 Silicea (meine Apothekerin meinte ich soll die abends einnehmen)
    - Selen-Zink Tabletten (in besserer Qualität aus der Apotheke)
    Ich hoffe ich konnte allen Betroffenen ein wenig weiter helfen und Hoffnung geben, dass alles wieder gut wird :)

    Hier noch ne Info die mir mein Hautarzt gesagt hat:
    Normalerweise sind die Haare oder die Wurzeln so programmiert, dass sie alle drei Jahre (wenn ich mich recht erinnere) im natürlichen Zyklus ausfallen. Das fällt normalerweise kaum auf. Bei Dengue oder einer anderen schweren Erkrannung werden die Haarwurzeln allerdings zu einem großen Teil synchronisiert, sodass viele Haare innerhalb eines Zeitraumes auf einmal ausfallen. Das kann dann bis 4 Monaten anhalten. Mein Arzt nannte diesen Effekt posttraumatischen Haarausfall.

  • #128

    Lidia (Sonntag, 23 Oktober 2016 18:41)

    27. juli 2016 erkrankung
    23.oktober 2016 Haarausfal

  • #129

    Kinga (Sonntag, 23 Oktober 2016 19:57)

    Dengue-Fieber Ende März 2016 in Khao Lak, stationäre Behandlung auf Phuket; massiver Haarausfall ab Ende Mai, durchschimmernde Kopfhaut; nach knapp 10 Wochn ging der Haarausfall zurück; seit 2 Wochen wächst endlich Haar nach und ich fühle mich auch insgesamt deutlich gestärkt. Nehme Haar-Aktiv-Kapseln aus dem Reformhaus, um die nachwachsenden Haare zu stärken.

    Danke, dass es dieses Forum geht, es hat mir sehr geholfen zu lesen, dass ich mit dem Haarausfall nicht alleine bin und es wieder vorbei geht.

  • #130

    Kerstin (Sonntag, 23 Oktober 2016 22:08)

    Ich hatte bereits im Juli und September von meinem Haarausfall berichtet - Dengue Mitte Mai, 2 Monate später Haarausfall, teilweise massiv mit 1000 Haaren am Tag. Ingesamt hat der Ausfall 3,5 Monate angehalten und ich habe 2/3 meiner Haare verloren mit durchschimmernder Kopfhaut, ein wirklich traumatisches Erlebnis. Genommen habe ich Pantovigar und Minoxidil als Lösung für die Kopfhaut. Das Trichogramm hat ergeben, dass erst Ende Dezember der Haarwuchs wieder eintritt, aber tatsächlich wachsen sichtbar seit einer Woche feine Härchen nach und der Haarausfall hat sich stabilisiert. Auch wenn das Haar viel dünner geworden ist, fühle ich mich seit dem Stoppen des Haarausfalls wieder wie ein normaler Mensch.

  • #131

    Schneider (Samstag, 29 Oktober 2016 10:39)

    Mein Sohn hatte mitte August 2016 Dengue Fieber auf Bali bekommen und nun seit Mitte Oktober diffusen Haarausfall.

  • #132

    Anna (Donnerstag, 03 November 2016 21:57)

    Ich hatte Anfang Juni Denguefieber, eingefangen auf Lombok, und kämpfe seitdem mit den Nachwehen. Neben der Schlappheit ist es seit knappen 2 Monaten sehr, sehr starker Haarausfall. Auch mich hat es erleichtert, dass ich durch diese Seite nun wenigstens endlich den Grund für meinen Haarverlust kenne. Danke!

  • #133

    eysl (Mittwoch, 09 November 2016 21:01)

    liebe leute,

    ich hatte hier schon mal geschrieben. good news:
    nach zwei monaten langem krassen haarausfalls, hat es aufgehoert und wächst wieder neu nach! juhu!
    ich kann biothin, zink und plantur 39 (haarshampoo) empfehlen. alles erhältlihc im drogeriemarkt.
    bleibt guten mutes! es wird alles wieder bzw. wächst alles wieder!

  • #134

    edith (Sonntag, 13 November 2016 02:51)

    Hallo. Hatte Mitte August Dengue. Bei mir ging es mit dem Haarausfall Anfang / Mitte Oktober los. Meine Haare haben sich jetzt gefühlt schon auf die Hälfte reduziert.

  • #135

    Tatjana (Montag, 14 November 2016 22:53)

    Es ist 7 Monate her, sieht schlimm aus , Haare ausgefallen aber jetzt wachsen wieder.
    Aber die Depressionen Müdigkeit , Antriebslosigkeit und ständige Knochen Schmerzen treiben mich in Wahnsinn.

  • #136

    Sandra (Montag, 21 November 2016 00:26)

    Auch ich habe gerade Haarausfall. Dengu Fieber Mitte August in Kambodscha - Ansteckung in Vietnam. Jetzt seit ca 2 Wochen Haarausfall - ich hoffe es geht bald vorüber!
    Werde auch mal Biotin und Zink probieren - kann ja nicht schaden

  • #137

    Anna (Donnerstag, 24 November 2016 23:50)

    Hallo zusammen.
    Ich habe mich Ende April in Thailand mit Denguefieber infiziert. Eine Woche stationärer Aufenthalt. Wegen meines schlechten Immunsystem infolge des denguefiebers hatte ich ich dann noch einen richtig schlimmen Magen-Darm-Virus, der auch wieder eine Woche lang stationär im Krankenhaus behandelt wurde. Die allgemeinen Symptome des denguefiebers sind noch nicht ganz abgeklungen, bei Anstrengung wird mir oft schwindlig und ich bin nicht mehr so belastungsfähig wie vorher.
    Hatte von Ende August bis Ende Oktober starken Haarausfall. Hatte nie dickes Haar, aber dafür recht viele Haare und vor allem lang. Musste sie mir jetz schneiden lassen, was mich ziemlich mitnimmt. :-(( Ich nehme nach wie vor Biotin, damit macht man nichts falsch!
    Letztendlich kann man nur abwarten und hoffen!
    Alles Gute!

  • #138

    Charlotte (Mittwoch, 30 November 2016)

    Hallo,
    Im Oktober 2014 erlitt ich Denguefieber(Indonesien) und war ca. 3 Wochen krank.
    Ende Dezember begann dann der Haarausfall, der mindestens 8 Wochen anhielt, meine Haare fielen so weit aus, dass ich nur noch ca. 1/3 der Haarmenge hatte. Insgesamt hat es nun 1,5 Jahre gebraucht, aber ich bin wieder bei der selben Haarpracht wie zuvor!
    Ich wünsche euch alles Gute

  • #139

    Alice (Mittwoch, 30 November 2016 20:30)

    Hallo!

    Vor 1,5 Jahren habe bereits einen Haarausfall erlebt.
    Was da eventuell helfen könnte, wäre Minoxidil: Mit diesesm Medikament habe ich einen starken Haarnachwuchs bekommen.
    Ca. 1 Jahr nach der Behandlung, als meine ausgefallenen Haare nachgewachsen sind, habe ich bemerkt, dass die Haardichte sichtbar zugenommen hat. Mir kam vor, als hätte ich sogar mehr Haare als vor dem Haarausfall.

    Jetzt, nach knapp 1,5 Jahren erlebe ich einen zweiten Haarausfall und werde Alopexy 5% probieren (das Medikament wird normalerweise nur Männern verschrieben, weil es angeblich ein "abnormales Haarwachstum” verursachen kann. Der Apotheker hat mir sogar versprochen, dass das Medikament den Haarausfall etwas abbremsen kann. Mal sehen… Ich kann nur hoffen, dass dieses Medikament bei mir schnell anschlägt…

    Ich wünsche euch allen viel Mut und Hoffnung darauf, dass dieser Horror bald mal vorbeigeht!

    Infos zu Alopexy: https://www.diagnosia.com/at/medikamente/alopexy-5-losung-zur-anwendung-auf-der-haut/

  • #140

    Olli (Sonntag, 04 Dezember 2016 22:10)

    Hi. Kam Anfang November aus Indien zurück und mit Dengue wenige Tage später ins Krankenhaus. Nach 11 Tagen wieder raus.
    Nun einen halben Monat später fing es am 30.nov 2016 mit dem Haarausfall an und hält seitdem an. Werde versuchen mich nochmal zu melden, wenn es überstanden ist.

  • #141

    Suzy (Dienstag, 13 Dezember 2016 19:39)

    Hallo liebe Leidensgenossen!
    Habe mich im September mit Dengue Fieber infiziert und hatte 1 Woche lang sehr hohes Fieber...nun gehen mir seit Anfang Dezember auch verstärkt die Haare aus;( Schrecklich ist das,wenn man nicht weiss wie lange das noch anhält...

  • #142

    Julez (Mittwoch, 21 Dezember 2016 23:45)

    Hallo zusammen,
    ich bin so froh dass ich eure ganzen Nachrichten gelesen habe und nicht alleine bin.
    Ich habe mich im August mit dengue Fieber infiziert. War 5 Tage im Krankenhaus und hatte hohes Fieber.
    Jetzt fallen mir seit ca Ende Oktober, also gut 2 Monate später viele Haare aus. Ich habe sie bisher nicht gezählt aber vermute es sind ca 300 pro tag, beim Haare waschen viel mehr. Ich traue mich schon gar nicht mehr so oft meine Haare zu waschen weil dann so viele auf mal ausfallen. Zur Zeit ist noch keine Besserung in Sicht :( ich hoffe dass es ganz schnell besser wird denn ich leider sehr darunter als junge Frau.
    Habt ihr TTipps, was ich zur Unterstützung damit es besser wird, tun kann?
    Vielen Dank Leute! Ihr helft mir sehr weiter und ich fühle mich nicht mehr allein.

  • #143

    Margit Finner (Donnerstag, 16 Februar 2017 16:27)

    Hi zusammen
    ich persönlich schwöre auch auf Pantogar. Hat mir sehr gut gegen meinen diffusen haarausfall geholfen. kann ich also durchaus weiterempfehlen.
    Liebe Grüsse

  • #144

    KriWi (Donnerstag, 02 März 2017 22:59)

    Ende Oktober erkrante ich an Dengue. Nun Ende Dezember fing der Haarausfall an und hält bis heute (März ) an und verschlimmert sich täglich..

  • #145

    Suzy (Montag, 06 März 2017 00:02)

    Hallo Leute!
    Nochmal ein Nachtrag...mein Haarausfall hat schlagartig nach ca. 2 Montaten aufgehört.
    Und jetzt hab ich überall kleine Babyhaare:)
    Also nur Mut! Und seit tapfer! Ich weiß,man denkt es nimmt kein Ende...aber es geht vorbei!

  • #146

    Arriba (Mittwoch, 15 März 2017 16:02)

    Hallo, ich habe mich mit Dengue in Januar 2017 in Rep Dom angesteckt. Ich hatte ca 5 Tage hohes Fieber anschliessend war ich im Krankenhaus wegen Pneumonie und wurde Dengue positiv getestet. Ca 2 Wochen später fing an sehr starke Haarausfall. Mittelrweile simd 8 Wochen her, die Haare sind spürbar weniger geworden und der tägliche Verlust sieht weniger aus. ich hoffe die verlorene Haare wachsen nach.
    Hautablösung in Hände und Füssen hatte ich nicht. Ich bin aber gewarnt worden üner eine zweite Infektion. Diese sollten schwerer ausfallen.
    VG

  • #147

    Sarah (Sonntag, 02 April 2017 12:45)

    Ich hatte Ende Dezember 2016 Dengue Fieber und habe jetzt seit einigen Tagen (drei Monate nach der Erkrankung) starken Haarausfall. Hoffe es legt sich bald, aber ich bin zuversichtlich :)

  • #148

    Merle (Donnerstag, 13 April 2017 19:22)

    Hallo
    Ich habe im September 2016 denguefieber gehabt.
    Um Weihnachten habe ich sehr staken Haarausfall bekommen. Es waren so große Mengen, dass ich sofort zum Arzt wollte, da ich leider im Urlaub war konnte ich erst eine Woche später zum Arzt.
    Ich habe mein Blut und Körper checken lassen und die Ergebnisse waren erschreckend.
    Meine leberwerte waren sehr erhöht, da der Virus, den ich immer noch im Körper hatte die Leber "angegriffen" hatte. Meine eisenwerte und ferritinspeicher waren komplett im Keller (was wahrscheinlich auch den starken Haarausfall verursacht hat) und ich hatte noch andere nicht so gravierende Mangelerscheinungen. Außerdem hatte ich viele wassereinlagerungen und Schwermetalle im Körper.
    Ich wurde sofort zu einem Arzt geschickt der eiseninfusionen gibt und habe innerhalb 2 Wochen mehrere Infusionen bekommen.
    1-2 Wochen nach meiner ersten Infusion ließ der Haarausfall auch sofort nach.
    Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich nur allen, die an denguefieber erkrankt sind empfehlen auf jeden Fall zum Arzt zu gehen und seine Blutwerte kontrollieren zulassen.
    Meine Haare habe ich abgeschnitten, weil ich die dünnen Haare nicht mehr ertragen konnte, aber jetzt sprießen sie seit Ende januar wieder.
    Ich wünsche euch allen alles gute und geht bitte zum arzt :)

  • #149

    Susanne (Mittwoch, 26 April 2017 18:54)

    Hallo zusammen,
    ich erkankte Ende Dezember 2016 auf den Philippinen an Dengue Fieber. Ab Mitte Januar 17 bis ca. Ende Februar 17 litt ich ebenfalls unter extremen Hautverlust an den Füßen. Hier war ich erst sehr beuunruhigt, habe es dann einfach mit guten Cremes versucht und ganz große, lose Hautpartien vorsichtig abgeschnitten. Wenn die Haut die alte Haut erst mal weg ist hat man schönere Füße wie vorher, so bekommt das keine Fußpflege hin :-)
    Bei Müdigkeit, Abgeschlagenheit etc. kann ich vielen nur zustimmen, es dauert seine Zeit, geht aber auch wieder vorbei.
    Seit Mitte März 17 leide ich nun unter akutem!!! Haarausfall. Ich bin wirklich geschockt, könnte jeden Tag überall saugen. Ich hatte bis dahin sehr viele und dicke Haare, was sich nun leider geändert hat. Der Haarausfall ist seit Beginn unverändert hoch und meine langen Haar sind nun leider schon deutlich dünner und ich überlege diese abzuschneiden.
    Kann mir jemand sagen ob es zu ganz kahlen Stellen kommt?
    Zusätzlich zu erhöhten Hauptproblemen seit Anfang April 17 im Gesicht habe ich an meinen beiden Daumennägeln eine auf gleicher Höhe liegende "Furche" festgestellt. Diese verläuft quer zum Nagel und da es bei beiden Nägeln genau gleich ist, könnte ich mir vorstellen das dies auch vom Fieber kommt.
    Hatte/ hat jemand ähnliche Syptome?
    Insgesamt bin ich von der Nachsorge nach der Erkranung in Deutschland sehr enttäuscht. Das Tropeninstitut in München hat sich fast 4 Wochen!!!, nachdem ich die Befunde (vom Krankenhaus auf den Philippinen) per Fax eingeschickt habe (das haben Sie mir am Telefon so mitgeteilt, kommen braucht man da nicht einfach), gemeldet. Aussage: Sie brauchen nicht nach München kommen! Was für ein Witz. Zum Glück hat mich mein Hausarzt an einen in einer Praxis behandelnden Tropenmediziner weiter geschickt.
    Blutwerte werde ich weiterhin in regelmäßigen Abständen kontrollieren lassen, denn auch hier haben sich bei den vorherigen Analysen extreme Auffälligkeiten gezeit.
    Ich bin jetzt mal zuversichtlich dass sich das mit dem Haarausfall wieder beruhigt....

  • #150

    Suzy (Donnerstag, 04 Mai 2017 18:40)

    Liebe Susanne,
    ich denke der Verlauf ist immer etwas unterschiedlich. Ich kann nur von mir sagen, dass ich (Gott sei Dank) keine kahlen Stellen bekommen habe! Obwohl ich auch dachte ich werde bald komplett kahlköpfig sein bei den Mengen an Haaren die ich tagtäglich verloren habe:O
    Mein Verlauf war allerdings doch ziemlich schwer. Ich war in Mumbai gute 2 Wochen im Krankenhaus - Infusionen, tägliche Blutkontrolle, fiebersenkende Mittel usw....teilweise weiß ich garnicht genau was ich da alles geschluckt habe, habs einfach dankend angenommen in der Hoffnung das es hilft:D
    Ich war furchtbar schwach. Die Schwestern mussten mich duschen weil ich alleine überhaupt garkeine Kraft hatte. Habe auch 7 Kilo abgenommen und war vorher schon ein kleines und zartes Wesen;)
    Als ich draußen war hatte ich immernoch gute 2 Wochen mit Schwindel und Sehstörungen zu kämpfen.
    Mein Tropenmediziner hier in Hamburg vermutet, dass es eventuell schon eine Zweitansteckung war, da er von einer Erstansteckung so einen heftigen Verlauf noch nie gehört hat.
    Wär ja nicht verkehrt, dann wäre ich zumindest schon mal gegen 2 von den 4 blöden Viren immun;)
    Grüße aus der Perle
    Suzy

  • #151

    Sarah (Samstag, 13 Mai 2017 12:05)

    Hallo zusammen,

    hier ein Nachtrag von mir (#147)
    Mein Haarausfall hat nach ca 10 Wochen aufgehört bzw verliere ich deutlich weniger Haare. (ich würde sagen es geht in Richtung der normalen Anzahl, die jeder täglich verliert.)
    Ich habe meine Haare etwas schneiden lassen und versucht öfters Hirse zu essen (aufgrund der enthaltenen Nährstoffe, die wichtig für das Haarwachstum sind. (Danke an Maria #89 für den Tipp))
    Ansonsten hab ich meine Haare nur noch alle zwei Tage gewaschen und immer einen locker geflochtenen Zopf getragen, um die Haare zu schonen. Biotin hab ich auch eine Zeit lang eingenommen. (erhältlich im Drogeriemarkt, z.B. dm)
    Ich denke aber, dass der Haarausfall so oder so nach einigen Wochen von selbst aufhört. Man darf sich da nicht verrückt machen, sondern sollte versuchen es hinzunehmen mit dem Gedanken, dass es in einigen Wochen wieder aufhört. (Ich weiß, das ist gar nicht so leicht, wenn man jeden Tag Unmengen an Haaren verliert.)
    Ich kämpfe noch mit meinem momentan sehr schwachen Immunsystem. Aber es wird alles wieder gut, da bin ich mir sicher. So lernt man Geduld zu haben ;)


    Ich wünsche allen gute Besserung und alles Liebe,
    Sarah

  • #152

    Bodo (Mittwoch, 24 Mai 2017 21:40)

    Hallo,

    in Thailand am 21.01. an Dengue erkrankt. Seit dem 02.05. plötzlich eintretender Haarausfall und nach wie vor anhaltend. Seit der Erkankung depressive Verstimmungszustände, matt, energielos.

    Bezugnehmend auf Eintrag #149 Susanne :
    "Ich haben an meinen beiden Daumennägeln eine auf gleicher Höhe liegende "Furche" festgestellt. Diese verläuft quer zum Nagel und da es bei beiden Nägeln genau gleich ist, könnte ich mir vorstellen das dies auch vom Fieber kommt.
    Hatte/ hat jemand ähnliche Syptome?"

    Ich habe exakt das gleiche Symptom. - hier wäre ich nie darauf gekommen, das dies was mit Dengue zu tun haben könnte. Diese Furchen haben sich nun auch am Mittel- und Zeigefinger gebildet, aber nicht so ausgeprägt wie bei den Daumen.

    Bodo

  • #153

    Bodo (Mittwoch, 24 Mai 2017 21:58)

    ... Was mir da noch so einfällt: Sehstörungen nach wie vor anhaltend (unscharf), Konzentrationsstörungen und partiell hatte ich "Wortfindungsprobleme", was sich mittlerweile gebessert hat.

  • #154

    Andrea (Montag, 29 Mai 2017 21:16)

    Hallo,ich war im Februar/März in Thailand auf Koh Phangan,am dritten Tag als ich zu Hause war,bekam ich Fieber,Denguevirus .
    Ich wurde durch das Tropeninstitut Heidelberg gut versorgt.Vor einer Woche wurde mein Blut nochmals untersucht alles in Ordnung.Seit einer Woche habe ich auch starken Haarausfall.Ich Versuche jetzt nicht so oft meine Haare mit einem milden Shampoo zu waschen.Birkenhaarwasser hab ich mir auch gekauft und Versuche viele Vitamine zu mir zu nehmen.Mir hat man gesagt die ausgefallen Haare würden nicht mehr wachsen.Gruss Andrea

  • #155

    Gina (Mittwoch, 31 Mai 2017 21:54)

    Ich kam im Oktober 2015 aus México zurück. Am Tag meiner Abreise würde ich von einer Mücke gestochen 2 Tage später begonnen die Grippe Symptome. Die folgenden Tage nahmen die knochenschmerzen, Kreislaufprobleme, kurzatmigkeit und mikroblutungen an der Haut stark zu welcher vor allem an Handflächen und Fußsohlen extrem juckte. Im Krankenhause wurde dann das dengue hämorrhagische Fieber festgestellt. Bis heute habe ich das Gefühl weniger körperlich belastbar zu sein, jedoch hatte ich das bisher nicht in Verbindung mit dem Fieber gebracht. Der Haarausfalll den auch ich ca. 6 Wochen später bekam nahm zwar nach ungefähr einem Jahr nochmal etwas ab aber hält bis heute an und ist vor allem an den Schläfen. Gruß Gina

  • #156

    Pettinger (Samstag, 24 Juni 2017 10:25)

    Leider sind die Beiträge hier schon älter,aber ich habe Hoffnung dass ich hier was erfahre. War im Februar 4 Wochen in Thailand. Kam am 8. März 2017 heim und 2 Tage später war ich krank. Starkes Fieber,Gliederschmerzen,Appetitlos und einfach Kraftlos. Dann bekam ich starkes Zahnfleischbluten.Meine Leberwerte waren sehr hoch. Geringe Anzahl der Blutplättchen.War 1 Woche stationär im Krankenhaus. Ca 3 Monate später fing es mit dem Haarausfall an. An meinen Füssen schälte sich die Haut. Nun meine Frage: wie lange dauert der Haarausfall?(ich hab Angst) und wie weit geht das? Bis ich völlig kahl bin? Gibt es was zur Einnahme? Ich hoffe dass ich ein paar Antworten auf meine Fragen bekomme..da mein Hausarzt mir leider nicht weiterhelfen kann

  • #157

    Maike (Sonntag, 25 Juni 2017 20:32)

    Ich habe mich Ende März mit Dengue infiziert und seit Anfang Juni fallen mir unfassbar viele Haare aus.
    Haar - und Blutuntersuchung beim Hautarzt waren unauffällig.
    Ich bin so verzweifelt und nun total froh, diese Seite entdeckt zu haben und hoffe nun, dass der Spuk bald aufhört!

  • #158

    Renate Toth (Donnerstag, 13 Juli 2017 19:13)

    Ich hatte eine sehr starke Dengue-Fieber Infektion Ende April Anfang Mai 2017, die auch in der Tropenambulanz in Wien behandelt wurde und habe jetzt enorm starken Haarausfall. Das ist bei mir besonders schlimm, da hich schon vorher sehr dünnes Problemhaar hatte und durchsichtige Stellen und jetzt muß ich mir eine Perücke kaufen.
    Ich hoffe sehr, daß die ohnedies wenigen Haare die ich hatte wieder nachwachsen werden.

  • #159

    Eva (Sonntag, 23 Juli 2017 03:15)

    Im April 2017 hatte ich Dengue und im Juni ist mir ungewöhnlich stärker Haarausfall aufgefallen, dieser hält seitdem an. Jetzt ist Ende Juli...ich hoffe sehr, dass mir noch ein paar Haare bleiben, denn gerade sieht das zweifelhaft aus.

  • #160

    Kerstin (Mittwoch, 26 Juli 2017 11:28)

    Auch ich hatte einen ziemlich schweren Verlauf von Deugefieber nach einem Aufenthalt auf Sri Lanka. Musste sogar auf die Isolierstation da meine Blutwerte so schlecht waren und die Gefahr mich anzustecken mit einer anderen Infektion war groß. Verfiel auch zwei mal in einen Schockzustand. Eine schreckliche Zeit voller Ängste. Nun habe ich körperlich alles gut überstanden aber auch mich hat nun dieser schreckliche Haarausfall erwischt. Grausam wenn man diese Büschel von Haaren sieht. Aber weil ich optimistisch bin, hoffe ich das es wieder nachlässt. Euch allen Kopf hoch. Wir werden auch das überstehen.

  • #161

    Julia (Mittwoch, 26 Juli 2017 11:31)

    Ich hatte auch dengue Fieber - 14 Tage Spital und sehr hohes Fieber. Nun gehen mir die Haare schon seit fast 12 Wochen aus und es wird jetzt immer weniger. Einfach durchhalten und an sich selber glauben :)

  • #162

    Siri (Sonntag, 06 August 2017 00:24)

    Dengueinfektion in Indonesien im April bekommen.
    Nach Ablösen der Hautschichten und schlechten Leberwerten sowie gedrückter Verstimmung trat vor ein paar Tagen nun noch der Haarausfall ein. Dieser hält noch an. Auch die Kerben in den Fingernägeln sind bei mir vorhanden.
    Dengue löst ja glaube ich durch den Virus und dem Fieber eine Zellschädigung aus und natürlich wird das alte Zellmaterial irgendwann abgestoßen. Ich hoffe ebenfalls sehr, dass die Regeneration nicht allzu lange dauert :(

  • #163

    Maike (Mittwoch, 09 August 2017 20:48)

    Ein Mutmacher für alle Betroffenen:
    wie viele andere vor mir, kann ich (#157) bestätigen, dass der Haarausfall nach
    ca. 8 Wochen endet! Ich habe ungefähr die Hälfte meiner Haare verloren, aber wer es nicht weiß, sieht es nicht sofort. Habe so selten wie möglich meine Haare gewaschen,
    Alpicort vom Arzt verschrieben bekommen und Schüssler Salze (11, 21) genommen.

  • #164

    Renate (Sonntag, 24 September 2017 14:31)

    Im Juli fing der Haarausfall an. Also 2 Monate nach der Infektion und dauerte eigentlich bis jetzt. Ende September. Bei mir war es so arg, daß ich eine Prücke tragen muß. Man klammrt sich natürlich an jeden Strohhalm. Ich tropfe und schlucke was nur geht und lese jetzt zum zweiten Mal, daß Schüssler Salze helfen sollen Nr. 11 habe ich bereits gekauft. Kann mir jemand sagen, wie diese zu nehmen sind und wann. Schlucken oder im Mund zergehen lassen? Wie oft am Tag? Werde wie Maike (Beitrag ober mir) auch Nr. 21 kaufen.

  • #165

    Marc (Freitag, 29 September 2017 14:24)

    bin in Thailand mit Dengue-Fieber Typ NS1 Ende März /Anfang April 2017 infiziert worden. Aufenthalt im KH eine Woche mit hohem Fieber, hohen Leberwerten, Schmerzen hinter den Augen und Durchfall. Allgemeine Schwäche. Nach der Woche im KH gings zurück nach Deutschland, wo ich mich noch ca. 2-3 Wochen nicht ganz fit fühlte. War natürlich auch im Tropeninstitut. Es wurden weiterhin mittelgradige erhöhte Leberwerte festgestellt, die eigentlich nach wenigen Wochen verschwinden sollten. Nun begann meine eigentliche Odyssee:
    Die Leberwerte, speziell ein Wert "GPT" ist stets nicht in den Normalbereich gekommen. Daraufhin wurde ein Ultraschall gemacht. Ich habe sog. Fettleberkriterien, also unter anderem eine vergrößerte Leber, ein Zusammenhang mit Dengue ist nicht auszuschließen. Das obwohl ich weder übergewichtig bin, noch seit dem Vorfall Alkohol trinke. Ziemlich genau 2 Monate (ca. Juli 2017) nach der Dengueerkrankung und Aufenthalt im KH begann der hier von vielen beschriebene diffuse Haarausfall. Er hielt bei mir auch ca. 2-3 Monate an. Ich konnte teilweise ganze Strähnen auskämmen. Optisch war es aber kaum sichtbar, nur einigen Freunden mit denen ich eine Weile nicht Kontakt hatte fiel auf, dass mein Haar dünner geworden war. Weiterhin habe ich auch bei mir diese Kerben auf beiden Daumen entdeckt, wie als hätte man sich beim Werken mal eingeklemmt (einigen Herren dürfte das ja auch mal passiert sein).
    Frage: Haben auch einige von Euch noch Probleme mit den Leberwerten im Nachgang der Infektion?

  • #166

    Irie (Samstag, 30 September 2017 21:19)

    Ausbrauch des Dengue NS1 in Thailand am 15. Juni 2017
    Exakt drei Monate später extremer Haarausfall (Büschelweis!!!!!) Muss mir die Haare ganz kurz schneiden da fast nichts mehr vorhanden ist :-/ Danke liebe Mitleidenten für eure Worte, jetzt weiß ich das ich nicht alleine bin!
    Nach 2 wochen hat sich meine Haut an den Füßen (komplett!) geschält, habe auch die Kerben an mehreren Fingernägeln sowie extreme Stimmungsschwankungen, Schwindel, schwarze Punkte beim schauen, Schwäche-Anfälle,...
    Blutwerte werden gerade gescheckt da ich einige Blutplättchen-Transfusionen hinter mir habe und ich einfach nicht mehr die selbe bin. Diese Krankheit hat mir mein altes, starkes und vor allem besonnene Wesen genommen
    Alles Liebe und Gute allen Betroffenen

  • #167

    Anja (Freitag, 06 Oktober 2017 08:05)

    Ich war von Mitte April bis Mitte Juni diesen Jahres in Thailand und Bali unterwegs, jeweils vier Wochen. Zwei Tage nach unserer Ankunft auf Bali erkrankte ich an Denguefieber (DHF). Vermutlich habe ich mich in TonSai (Thailand) angesteckt.
    Äußerte sich zunächst als würde ich eine Migräne bekommen, verschlimmerte sich aber schnell. Ich bekam hohes Fieber, hatte keinen Appetit mehr und leichten Druck an den Schläfen.
    Am zweiten Krankheitstag habe ich mich ins Krankenhaus einliefern lassen, da ich kaum mehr aufstehen konnte und immer noch nichts essen konnte. Die Sympthome die ich hatte waren besagte Kopfschmerzen, die Nase fühlte sich an als wäre sie zu, phasenweise trockener Husten, Druck auf den Ohren, zwei Tage habe ich unscharf gesehen, der untere Rücken tat weh, Durchfall kam dazu und das fast nicht auszuhaltende Jucken an Armen und Beinen ab dem Tag, wo es wieder Berg auf ging. Meine Beine waren ab den Knien bis zum Fuß dann zwei Wochen lang rot mit weißen Punkten (mein Arzt in Ubud nannte es "weißer Berg in rotem Meer" :D).
    Nachdem ich aus dem Krankenhaus raus war, war ich nach einer Woche wieder halbwegs fit. In dieser Woche war es aber ein auf und ab. Ich fühlte mich teilweise schon wieder fit, aus dem Nichts Heraus wurde ich aber immer wieder von Niedergeschlagenheit überrollt. Auch mit Durchfall hatte ich zu kämpfen.
    Nach dieser Woche war ich aber soweit wieder hergestellt.
    4 Wochen später, als ich dann wieder in Deutschland war, hatte ich ganz selten auch wieder Tage, an denen ich mich schlapp gefühlt habe oder kaum Appetit hatte.
    Circa 6 Wochen nach dem Ausbruch begannen sich mein Hände, begleitet von leichtem Jucken zu schälen. Ungefähr zwei Wochen später auch meine Füße, und zwar die komplette Sohle.
    Ende Juli setzte bei mir dann auch der Haarausfall ein. Was ziemlich erschreckend ist, auch wenn man weiß das er wahrscheinlich kommt und heftig ausfällt. Mit jedem Griff in die Haare konnte ich eine handvoll Haare rausziehen. Zu Bürsten habe ich mich manchmal garnicht getraut ;)
    Jetzt, 9 Wochen später, hat der Haarausfall (Gott sei Dank!), so gut wie aufgehört.
    Ich bin froh, das ich super dickes Haar hatte. Ich habe vielleicht noch 1/4 von meiner normalen Haarpracht. Leuten, die mich ständig sehen, fällt es auch nicht auf, man hat keine kahlen Stellen oder so.
    Und sie wachsen langsam schon wieder nach.
    Ich bin optimistisch, dass sie in naher Zukunft wieder so dick sind wie vorher :)

    Ich hab nach meiner Rückkehr meine Blutwerte zweimal checken lassen und es war alles in Ordnung. Ein Leberwert war noch minimal erhöht, was laut meiner Ärztin nach einer Dengue-Infektion aber normal wäre.

    Mich hat dieses Erlebnis nicht negativ beeinflusst. Ich habe mein Reise trotzdem fortgesetzt und werde auch nochmal irgendwann in diese wunderschönen Länder reisen :)

    Allen Betroffenen wünsche ich eine gute Besserung und bleibt stark. Die Haare kommen wieder :)

  • #168

    N. Post (Freitag, 13 Oktober 2017 08:43)

    Beginn der Symptome des Dengue-Fiebers: ca. 25.05.2017
    Diagnose: ca. 30.05.2017
    leichter Krankheitsverlauf, keine Schmerzen, mit Paracetamol auch kein Fieber, jedoch Appetitlosigkeit und Müdigkeit.
    Beginn Haarausfall ca. am 10.08.2017
    Ich habe / hatte immens viele Haare, verliere täglich weit über 100 Haare.
    Es hält bis heute an, wird allerdings (etwas) weniger. Ist jedoch von außen nur an der Dicke des Zopfes sichtbar.

  • #169

    André M. (Montag, 06 November 2017 16:22)

    Habe in Myanmar Dengue-Fieber bekommen. Symptome haben am 02.08.2017 angefangen, leichtes Fieber, leichte Kopfschmerzen, Haut- und Muskelschmerzen, Schwäche, schwindlich.
    Diagnose Dengue in einer Klinik am 04.08.2017. Sehr harmloser Verlauf mit leicht erhöhter Temperatur (ca. 37.7°C), wurde mit Paracetamol besser. Krankheit hat etwa 8 Tage angedauert, keine großen Probleme, bis auf einen Art Krampf im ganzen Oberkörper am 5. Tag. Ursache unbekannt, keine Auswirkungen. Etwa am 10.08.2017 ging's mir wieder bestens.
    Beginn Haarausfall etwa am 20.09.2017 (wieder zurück in der Schweiz), nach dem Haarewaschen etwa 5x so viel wie üblich. Es fallen nicht nur "alte" Haare aus, sondern auch kurze "junge". Und diffus, nicht an einer Stelle. Bluttest gemacht, alle Werte normal, inkl. Zink und Eisen. Sonst auch gesund.
    Jetzt ist Anfang November. Haarausfall ist immer noch da. Eventuell ist er in den letzten Tagen leicht zurückgegangen, ist aber schwer zu sagen. Ich wasche mir die Haare jetzt sehr viel vorsichtiger.

    Die Berichte hier zu lesen, macht mir etwas Mut. Mein Hautarzt hat mir heute auch gesagt, dass es auch Wochen nach Dengue zu Haarausfall kommen kann, der evtl. alleine zurückgeht. Er hat mir Pantogar verschrieben, da wir nicht sicher waren, ob es nicht an anderen Ursachen liegt. Mal weitersehen...

  • #170

    André M. (Montag, 06 November 2017 21:03)

    Nachtrag!

    Ich habe mir hier sehr viele Beiträge durchgelesen und stelle fest: die Leute, bei denen es wieder besser geworden ist, haben anscheinend nicht direkt alle das Gleiche genommen, was für mich heißt: Biotin, Zink, Pantogar o.ä. mag sicher nicht schaden, aber ich denke nicht, dass das den Haarausfall stoppt. Mir scheint, das hört von allein auf. Bei den meisten Leuten hier fängt der Haarausfall knapp 2 bis 3 Monate nach Dengue-Ausbruch an (Hände und Füße haben sich bei mir zum Glück nicht geschält), und der dauert dann anscheinend 6 bis maximal 10 Wochen an, so wie ich das hier sehe. Und dann wird alles wieder gut.

    Es gibt noch ein interessantes Symptom, siehe Beitrag #149 von Susanne und #152 von Bodo: Auf den Fingernägeln (v.a. am Daumen) bildet sich eine Delle! Ich denke, das werden auch mehr Leute haben, nur stört das weder, noch fällt es auf. Die Delle läuft wohl parallel zum Nagelbett und ist kaum zu sehen, aber man spürt sie beim Drüberfahren, und sieht sie, wenn Licht drauffällt. Bei mir ist sie zurzeit 9 mm vom Nagelbett entfernt. Kurz Zusammenhang überprüfen: Fingernägel wachsen etwa 0,5 bis 1,2 mm pro Woche. Heißt, dass die Delle vor vielleicht 8 bis 18 Wochen "entstanden" sein sollte. Mein Dengue-Ausbruch ist genau 14 Wochen her, das passt also gut in diese Zeit. Und da Haare und Fingernägel ja aus dem etwa gleichen Material (Keratin) bestehen, vermute ich also mal einen Zusammenhang.

    Übrigens, auch ein praktisches Schlagwort zum Weitersuchen: "postinfektiöse oder postfebrile Alopezie", auf gut Deutsch: Haarausfall nach Infektion oder Fieber. Das hatte weiter oben schon jemand erwähnt.